Ausbildung05.04.01 Neues von der AusbildungsfrontEine weitere Operationsschwester ist in Australien am AO Kurs gewesen. Dr. Tovosia ist zur Zeit in Fiji als Instruktor für EMST Kurse (Early Management of Severe Trauma). Dr. Patrick, ein junger Solomon Islander, soll in sehr absehbarer Zeit hier seine Orthopädie/Traumatologieausbildung beginnen. 08.04.01 Ausbildung von Operationspersonal Auch das Operationspersonal muss
dauernd aus- und fortgebildet werden, allerdings ist es ein
grösseres Unterfangen, eine Instrumentierschwester an einem
AO Kurs im Ausland teilnehmen zu lassen. Dem Ministry of Health
fehlt das Geld dafür, aber dank Spenden konnte Rosemary
Ivosi vor kurzem einen AO Kurs für Operationspersonal in
Melbourne, Australien, besuchen. Sie wurde von der Kursleitung
und den anderen Teilnehmern herzlich aufgenommen und betreut. Als
spezielle Würdigung ihrer Teilnahme erhielt sie am Schluss
ihr Diplom vor versammeltem Plenum aus der Hand von Helen Lee und
Dr. John Croser, beide aus Perth. (Weitere Bilder finden Sie in
der Bildergalerie.)
26.08.01 Halbzeit für Paul Saisal Paul Saisal von den Salomon-Inseln hat die erste Hälfte seiner Ausbildung als Orthopädie-Techniker in Kambodscha abgeschlossen. Als hochqualifizierter Spezialist wird er nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung eine wichtige Stütze der orthopädischen Chirurgie auf den Salomon-Inseln sein. Seine Ausbildung wird vollständig aus Spendengeldern bezahlt und unser Dank geht an alle, die das Projekt finanziell unterstützt haben. Berichte24.10.01 Aktueller Bericht aus HoniaraLesen Sie Dr. Oberlis Bericht "Eine Woche im Südseeparadies". Im Begleitmail bezeichnete er die vergangene Woche als "die bisher schlimmste Woche hier seit acht Jahren". 13.12.01 Jahresrückblick 2001Den Jahresrückblick 2001 der Oberlis finden Sie hier. 22.12.01 Benefiz Apéro in MeggenAm 18. November 2001 haben Sabina Hofer und Regula Widmer-Kennel zu einem Benefiz Apéro im Pfarreiheim Meggen eingeladen. Hier finden Sie ihren Bericht über die erfolgreiche Veranstaltung. Folgen des Geldmangels15.02.01 Finanzprobleme [Quelle: SIBC News]In Honiara ist kein Geld mehr vorhanden, um Chemikalien für die Wasserchlorierung zu bezahlen. Die Bewohner wurden deshalb aufgefordert, bis auf weiteres Wasser vor dem Trinken abzukochen. Der Gesunheitsdienst der Makira-Ulawa Provinz soll am 16. Februar eingestellt werden, da die Provinz von der Zentralregierung seit Oktober 2000 kein Geld mehr erhalten hat. Alle (normalerweise von der Provinzregierung bezahlte) Krankenschwestern sollen in unbezahlte Ferien nach Hause geschickt, und die Patienten noch vor ihrer Genesung entlassen werden, da kein Geld für ihre Verpflegung vorhanden ist. Auch die West Provinz hat seit letztem Jahr kein Geld mehr von der Zentralregierung erhalten. Ein Spitalkomitee in Gizo fordert nun Firmen, Kirchen und Privatpersonen auf, Geld zu spenden, um den Patienten zu helfen. Die monatlichen Betriebskosten des Spitals betragen ca. SBD 200'000. Gesunheitsminister Allan Paul von der Zentralregierung will versuchen, vom Finanzministerium Geld zu erhalten, um die Gesundheitseinrichtungen der Provinzen aufrecht erhalten zu können. Die Zentralregierung schuldet verschiedenen australischen Pharmalieferanten mehr als SBD 5 Millionen, welche daher keine Medikamente an die Salomon-Insel mehr liefern. Entwicklungspartner (u.a. Australien) sollen sich bereit erklärt haben, bei der Beschaffung der wichtigsten Medikamente Hilfe zu leisten. Die Telefonanschlüsse der nationalen Medikamentenlager sollen abgeschaltet worden sein, da die Telefonrechnungen nicht bezahlt worden sind. (siehe Kommunikationsprobleme). 15.03.01 Abbau beim National Referral Hospital [Quelle: SIBC News]Auf Grund der angespannten finanziellen Situation sieht sich das Gesundheitsministerium gezwungen, für das National Referral Hospital, Number 9 in Honiara folgende Massnahmen zu treffen:
Sollte die Situation nach drei Monaten noch nicht besser sein, sind folgende Massnahmen geplant:
Die Bevölkerung wird angehalten, die medizinische Versorgung nur wenn wirklich nötig zu beanspruchen. 21.03.01 Reduzierte Gesundheitsversorgung in Temotu [Quelle: SIBC News]Auch die Temotu Provinz muss ihr Gesundheitssystem abbauen, da die monatlichen Zahlungen der Zentralregierung von etwa SBD 54'000 in den letzten sechs Monaten ausgeblieben sind. Als erste Massnahme wurden 20 Angestellte per sofort in einen unbezahlten Urlaub nach Hause entlassen. Temotu hat ein 46 Betten Spital in der Hauptstadt Lata. 15.10.01 Kein Strom auf den Salomon-InselnDr. Oberli schreibt:
Neben dem Mangel an Dieselöl gab es auch noch ein Problem mit einem Dieselaggregat im Kraftwerk von Honiara, was gemäss SI News in der letzten Woche "zu häufigeren Stromausfällen als sonst üblich" führte. Heute wird ein japanischer Ingenieur mit Ersatzteilen erwartet. Fracture Clinic19.12.01 Projekt Fracture ClinicEinige Informationen zum "Fracture Clinic" Projekt sind hier zu finden. Gesundheitsdienst 27.02.01 Gesundheitsministerium sucht Ärzte Möchten Sie einige Zeit auf den Salomon-Inseln arbeiten? Hier ist die Gelegenheit! Englischsprachige Details finden Sie hier. 14.03.01 TB Kontroll-Programm [Quelle: SIBC News]Das TB Kontrollprogramm des Gesundheitsministeriums soll die Ansteckungsrate und die Zahl der Kranken und der Todesfälle verringern. Seit der Einführung der Kurzzeit-Chemotherapie im Jahre 1996 stieg die Heilungsrate von etwas über 30% im Jahre 1996 auf mehr als 83% im Jahre 1998. Die Heilungsraten für 1999 und 2000 müssen noch bestimmt werden, und alle, die seit mehr als zwei Wochen husten, sollen in die nächste Klinik oder ins nächste Spital zur Kontrolle gehen. Am 26. März, dem Welt TB Tag, soll es in Honiara Videovorführungen und Vorträge über Tuberkulose geben. Geldmangel bestimmt auch hier den möglichen Umfang der Aktion. 21.03.01 Reise zum Nachbar statt Weltreise [Quelle: SIBC News]Die WHO offerierte eine Reise in verschiedene Länder der Welt, um deren Gesundheitsversorgung kennen zu lernen, aber die Regierung der Salomon-Inseln entschloss sich, eine Reise in die Ost-Neubritannien Provinz von Papua-Neuguinea zu unternehmen, da man dort mehr lernen könne als an anderen Orten. Ost-Neubritannien musste seine Gesundheitsversorgung nach dem Vulkanausbruch von 1994 neu aufbauen, die Salomon-Inseln sind nach den ethnischen Unruhen in einer ähnlichen Lage. Zudem könnten auch die Salomon-Inseln von Naturkatastrophen betroffen werden, da sie ebenfalls nahe bei einer vulkanisch aktiven Zone liegen. 21.05.01 Einweihung beim Spital von Gizo [Quelle: SIBC News]Heute war die offizielle Einweihung eines erneuerten und erweiterten Teils des Spitals von Gizo in der West Provinz. Dabei bedankte sich Provinz-Premier Ruben Lilo beim IKRK für die SBD 30'000 Unterstützung und bat die Spenderorganisationen, den weiteren Auf- und Ausbau des Spitals zu einem zweiten National Referral Hospital zu unterstützen. 19.06.01 Nur ein HIV Fall auf den Salomon-Inseln [Quelle: SIBC News]Laut Jahresbericht 2000 der Seuchenbekämpfungsbehörde des Gesundheitsministeriums sind seit dem ersten Fall im Jahr 1994 keine weiteren HIV Fälle mehr aufgetreten. Zwar seien 1996 von anderer Seite zwei Fälle gemeldet worden, aber dabei könne es ich um eine Fehlinformation gehandelt haben. HIV Tests werden im National Referral Hospital vor allem an Patienten mit sexuell übertragbaren Krankheiten, Tuberkuloserückfällen, AIDS ähnlichen Krankheiten, sowie an Blutspendern vorgenommen. Weiter wird festgehalten, dass Tabuisierung, Angst vor Stigmatisierung, und Probleme mit der Verfügbarkeit von Untersuchungsmaterial zu der tiefen Untersuchungsrate im Land beitragen. 01.07.01 Dr. Oberli wieder von der Regierung angestelltAb heute ist Dr. Oberli wieder Consultant Surgeon am National Referral Hospital in Honiara und wird von der Regierung der Salomon-Inseln bezahlt. 06.07.01 Dr. Oberli erhält AuszeichnungAm heutigen Unabhängigkeitstag wurde Dr. Oberli die Solomon-Islands Silber-Medaille zugesprochen. Sie wird an Personen vergeben, die besondere Leistungen für die Nation erbracht haben. Die Übergabe selbst findet später statt. 08.07.01 Zunahme von Gebärmutterhalskrebs [Quelle: SIBC News]Im National Referral Hospital in Honiara wurde eine Zunahme von Gebärmutterhalskrebs bei jungen Frauen festgestellt. Der Krebs sei oft in forgeschrittenem oder inoperablem Zustand. Behandlung mit Radiotherapie wäre möglich, ist aber auf den Solomon-Islands nicht verfügbar. Somit bedeutet jede Diagnose von Krebs das Todesurteil für die betroffenen jungen Frauen. 11.07.01 Weltbevölkerungstag [Quelle: SIBC News]
Die jährliche Zuwachsrate fiel von 3.3% auf 2.8%. Bei der gegenwärtigen Rate würde die Zahl der Einwohner bis ins Jahr 2024 auf etwa 800'000 ansteigen. 15.07.01 Solarstrom für Spital in Sasamunga [Quelle: SIBC News]Seit einigen Jahren hat das Spital in Sasamunga auf Choiseul eine Photovoltaikanlage, die aber nicht richtig installiert war und deshalb nur etwa die Hälfte der möglichen Leistung lieferte. Dank einer SBD 11'000 Spende vom Rotary Club Honiara konnte die Anlage nun überholt und verbessert werden. Sie besteht aus 20 60W Modulen und liefert 5kWh/Tag für die Beleuchtung der Bettenstationen, der Personalhäuser, den Medikamentenkühlschrank, Operationsgeräte, das Labor, den Zahnarzt und die Telekommunikation. Gelegentlich soll das Spital ein Röntgengerät erhalten und man hofft, dieses ebenfalls mit Solarenergie betreiben zu können. 03.09.01 Gesundheits-Workshop in Lata [Quelle: SIBC news]In Lata (Temotu Provinz) veranstaltete das Gesundheitsministerium einen einwöchigen Gesundheits-Informations-Workshop. Die 25 Teilnehmer wurden hautsächlich über AIDS, Diabetes und Tuberkulose informiert. Besonderes Gewicht wurde auf Diabetes gelegt, da im ganzen Land eine Zunahme beobachtet worden ist. Ein ähnlicher Workshop ist für die Malaita Provinz vorgesehen. 17.09.01 Streik im Spital - ja oder nein? [Quelle: SIBC News]Nach mehreren Warnungen wurde heute von den öffentlichrechtlichen Angestellten zum Streik aufgerufen, aber wer streikt und wer nicht scheint nicht klar zu sein. Ein Teil des Pflegepersonals in Honiara soll am Nachmittag nicht mehr zur Arbeit erschienen sein. Beim Streik geht es um ausstehende Lohnzahlungen. Dr. Oberli berichtet am 20.9.01, dass die Situation im Spital ziemlich chaotisch sei, da niemand wisse, ober er streiken soll oder nicht. 19.09.01 Aktion Mercy Net 9-1-1 für die Spitäler [Quelle: SIBC News]Als Dienst für die Öffentlichkeit wird Solomon Telekom den Spitälern zwei kostenlose Telefonleitungen zur Verfügung stellen, damit in Notfällen eine Kommunikation vom und zum Spital möglich ist. In der Vergangenheit sind in einigen Fällen alle Telefonanschlüsse von Spitälern abgeschaltet worden, weil die Rechnungen nicht bezahlt worden sind. Der Zugang soll in Honiara, Lata, Kirakira, Auki, Gizo, Munda/Noro, Buala und anderen Orten, die Spitäler mit einem festen Telefonanschluss haben, eingerichtet werden. 04.10.01 Das Ende des kostenlosen Gesundheitsdienstes? [Quelle: SIBC News]Das Gesundheitsministerium hat nun doch Gebühren eingeführt, um den Gesundheitsdienst zu erhalten. Zur Zeit geht es um Kostenbeiträge für das Essen (falls nicht von Verwandten gebracht), für die Patientenunterlagen (medical records books) und für Spesen. 04.10.01 Verbesserung des Gesundheitswesens [Quelle: SIBC News]Das 5-Jahres Projekt zur Verbesserung des Gesundheitswesens ist angelaufen. Projektmanagerin ist die australische Ärztin Dr. Linda Hitchcox. Der erste Teil des Projektes kostet SBD 1.5 Millionen und wird von AusAID finanziert. 12.10.01 Email-Station Sasamunga in Betrieb [Quelle: SIBC News] Die Email-Station im Spital von Sasamunga (Choiseul) (siehe Meldung vom 15.07.01) ist nun in Betrieb. Für SBD 2 kann nun jedermann ein Email von Honiara nach Sasamunga (oder umgekehrt) senden. 22.10.01 Reduzierter Betrieb am National Referral Hospital [Quelle: SIBC News]Die Ärzte im Spital arbeiten zur Zeit nur auf Abruf für Patienten mit ernsthaften Erkrankungen oder Notfälle, da es weiterhin Verzögerungen bei den Lohnzahlungen gibt und die Bezahlung von Mieten und Kompensationen (im Zusammenhang mit den Unruhen) nicht erfolgt. Die Patienten werden angehalten, auf alternative Angebote auszuweichen, und die Provinzgesundheitsdienste werden gebeten, nur wirkliche Notfälle an das Spital zu überweisen. 30.10.01 Zunahme von Diabetes [Quelle: SIBC News]Im National Referral Hospital wurden letztes Jahr 2000 Fälle von Diabetes registriert, 124 davon waren neu. Dieses Jahr waren es von Januar bis Oktober 952 Fälle, davon 168 neue. 55 waren Fälle mit Komplikationen wie z.B. offene Beine, die amputiert werden mussten, Leberproblemen, Blindheit und Herzkrankheiten. Auch im Spital von Gizo wurde eine Zunahme der Fälle registriert. 30.10.01 Dr. Oberli erhält MedailleHeute wurden sieben im Juli angekündigte Auszeichnungen verliehen, drei davon für grossen persönlichen Einsatz während den ethnischen Unruhen: Agnes Wale, Geschäftsführerin des Roten Kreuzes, erhielt das Kreuz der Salomon-Inseln für ihren Einsatz für die Vertriebenen. Dr. Hermann Oberli erhielt die Salomon-Inseln Medaille für seinen Einsatz im Bereich der Medizin. James Gaso, Fahrer des Roten Kreuzes, erhielt die Salomon-Inseln Medaille, weil er trotz Strassensperren Güter und Helfer (auch Dr. Oberli) zu allen Notleidenden brachte.
Hilfe aus dem Ausland04.04.01 Freiwilliger Einsatz eines ElektroingenieursEin Elektroingenieur aus der Schweiz ist eingetroffen. Er wird das Notfallaggregat im Spital von Gizo reparieren und eine Zahnarzteinrichtung im Spital von Honiara installieren, die in der Schweiz gespendet wurde. 05.04.01 Kommen und Gehen der GynäkologenDer Volontärgynäkologe Dr. Erb verlässt nach einem Jahr die Salomon-Inseln, er wird von einem Gynäkologen aus Locarno abgelöst. 08.04.01 Erfolgreiche Reparaturen Beim Unterhalt von technischem
Material sind die Solomon Islander absolut überfordert. Seit
langer Zeit funktionierte das Notstromaggregat im Provinzspital
von Gizo ( vor Jahren durch Herrn Haffter aus Zürich
grosszügigerweise finanziert!) nicht mehr, und niemand
konnte helfen. Ein lokaler Elektriker präsentierte eine
lange Liste von Ersatzteilen, die er haben wollte, um das
Aggregat instand zu stellen. Täglich fällt in Gizo der
Strom ein- bis mehrmals aus, was besonders für den
Operationsbetrieb sehr unangenehm und auch gefährlich ist.
Ernst Knellwolf aus Herisau brauchte nur wenige Stunden, um das Problem zu lösen: lediglich ein nicht mehr funktionierendes Relais ist zu ersetzen, abgesehen davon ist die Anlage in einem tadellosen Zustand. Gewusst wie!!! Nebenbei reparierte er gleich auch noch den Autoklaven und ein Elektrokoagulationsgerät, seinerzeit vom Spital Interlaken gespendet, welches für unreparierbar deklariert wurde. Bereits ersuchte man Dr. Oberli, für Ersatz zu sorgen. Ernst Knellwolf prüfte den Stromdurchfluss, reinigte den völlig korrodierten Stecker an der Elektrodenplatte und siehe da: der Apparat funktioniert besser denn je... 25.04.01 Das aktuelle "Swiss Team" in Honiara Zur Vergrösserung Bild
anklicken. Ein Bildschirmpuzzle dieses Bildes finden Sie hier.
Von links nach rechts: Dr. Chr. Holenstein, Assistenzarzt, Orthopädische Klinik, Bruderholzspital Basel; Dr. V. Györik aus Locarno, hat soeben als Consultant Obstetrics and Gynecology angefangen; Theo Bart, Elektroniker, zu einem Rekognoszierungsbesuch in Honiara; Dr. H. Oberli, z.Z. als IKRK Chirurg im Spital von Honiara; Dr. E. Erb, Volontär-Gynäkologe seit einem Jahr, reist im Mai in die Schweiz zurück. (Ernst Knellwolf ist bereits abgereist.) 15.05.01 Geld für das Gesundheitswesen von Temotu [Quelle: SIBC News] Die australische Regierung spendet mehr als SBD 290'000, um den Gesundheitsdienst der Temotu Provinz zu retten. 23.05.01 Der Zahnarztstuhl aus der Schweiz in der Dental Clinic
Der von Heinz Hälg aus Herisau gespendete Zahnarztstuhl ist täglich im Einsatz. Obschon die Höhe des Stuhls zur Zeit nicht verstellt werden kann (ein Hydraulikzylinder ist defekt), ist die Zahnklinik sehr zufrieden mit der neuen Ausrüstung. Der Stuhl wurde von Ernst Knellwolf installiert. Lesen Sie seine "Reisenotizen eines Elektroingenieurs", die hier zu finden sind. 28.05.01 Mehr Hilfe von Australien [Quelle: SIBC News] Ein 5-Jahres AusAID Projekt im Wert von ca. SBD 10 Millionen zur Verbesserung der medizinischen Landesversorgung kommt langsam in Fahrt. Es bewerben sich mindestens drei Firmen um den Auftrag. Der permanente Sekretär und ein Untersekretär des Gesundheitsministerums sind gegenwärtig in Canberra, um an den Interviews der Bewerber teilzunehmen. Beim Projekt geht es um Hilfe bei der Verwaltung und Ueberwachung der zentralen Gesundheitsbehörde, den Gesundheitsdiensten der Provinzen, sowie von Ausrüstungen und Gebäuden und um Verbesserungen an der Infrastruktur und in der Personalverwaltung. Dieses Projekt ist unabhängig von der Unterstützung der Provinz-Gesundheitsdienste durch Australien im Betrag von SBD 10.5 Millionen. 30.05.01 Japan und UNICEF spenden Masern-Impfkampagne [Quelle: SIBC News]Die Regierung der Salomon-Inseln hat von Japan und der UNICEF das notwenige Material für eine Masern-Impfkampagne erhalten. Die Kampagne wird im Herbst dieses Jahres beginnen und hat die Ausrottung der Masern zum Ziel. Die Kampagne ist Teil eines 5-Jahr Impfprogramms der UNICEF und WHO im Südpazifik, welches auf den Salomon-Inseln im Jahre 1997 begonnen wurde. Als einer der Hauptdonatoren des Programms finanziert Japan die Kampagne, während UNICEF und WHO technische Unterstützung und Beratung leisten. 23.07.01 Geld von Australien eingetroffen [Quelle: SIBC News]Das Gesundheitsministerium hat von AusAID SBD 10.6 Millionen erhalten, um den Gesundheitsdienst der Salomon-Inseln wiederzubeleben. Das Geld wurde vom Ministerium 23 Diensten (auch solchen in den Provinzen) zugeteilt, diese müssen ihre Ausgaben aber belegen, andernfalls werden sie kein Geld mehr erhalten. 25.07.01 Dank an Australien [Quelle: SIBC News]Dr. Lester Ross, Permanent Secretary des Gesunheitsministeriums, bedankte sich bei der australischen Regierung für die Hilfe von insgesamt fast SBD 20 Millionen für den Gesundheitsdienst der Salomon-Inseln. 17.08.01 Das aktuelle europäische Team in Honiara Zur Vergrösserung Bild
anklicken. Von links nach rechts:
cand.med. R. Sembol, Dr. H. Oberli, Dr. V. Györik, cand. med. M. Kempny, Dr. D. Fenner. Erstmals in der Geschichte der Salomon-Inseln werden gleich drei der vier grossen klinischen Departemente von Schweizern geführt: Innere Medizin (Dr. D. Fenner), Gynäkologie (Dr. V. Györik) und Chirurgie (Dr. H. Oberli). Dr. Fenner und Dr. Györik sind Volontäre, die durch ein Inserat des Vereins "Medizin im Südpazifik" rekrutiert wurden. Somit hat sich diese kleine Inseratenkampagne mehr als nur gelohnt. Die zwei Medizinstudenten aus Wien arbeiten während zwei Monaten mit grossem Einsatz auf der chirurgischen Abteilung. 10.10.01 Malariabekämpfung [Quelle: SIBC News]Australische Rotary Clubs unterstützen die Regierung bei der Malariabekämpfung in der West-Provinz und der Provinz Choiseul, wo die Malaria innerhalb der Salomon-Inseln am häufigsten auftritt. Das 3-Jahres Programm kostet mehr als SBD 2 Millionen. 15.10.01 Masern-Impfkampagne [Quelle: SIBC News]Während der nächsten zwei Wochen sollen möglichst viele Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 5 Jahren gegen Masern geimpft werden. Die Aktion wird von Japan und der UNICEF finanziert (siehe Mitteilung vom 30.05.01). In den letzten sechs Jahren wurde kein Masernfall auf den Salomon-Inseln registriert. 08.11.01 Japan finanziert Klinikrenovationen in Honiara City [Quelle: PFnet News]Japan hat kürzlich Honiara City knapp SBD 500'000 für sein Klinikrenovationsprojekt zur Verfügung gestellt. Heute wurde die frisch renovierte Klink von White River (einem Vorort im Westen von Honiara) vom Chargé d'Affaires a.i. von Japan offiziell eingeweiht. 30.11.01 Website für Solomon Islands Broadcasting Corporation [Quelle: PFnet News]Mit neuseeländischer Unterstützung hat die Solomon Islands Broadcasting Corporation eine eigene Website erhalten. Die Adresse lautet: http://www.sibconline.com.sb/ 13.12.01 Weitere Klinikrenovationen in Honiara City [Quelle: SIBC News]Nach der White River Klinik sind nun auch die Kliniken Mbokona, Mbokonavera und Kukum mit finanzieller Hilfe Japans saniert und wieder in Betrieb genommen worden. 19.12.01 Australische Schiffmanschaft spendet medizinische Apparate [Quelle: SIBC News]Die Mannschaft des australischen Kriegsschiffes "Manoora" sammelte SBD 39'000 um dem National Referral Hospital in Honiara zwei Absaugpumpen und 3 Pulsoximeter zu kaufen. Die Mannschaft war zu Beginn dieses Jahres im Friedensüberwachungseinsatz auf den Salomon-Inseln. 19.12.01 Eine Solomon Airlines Twin Otter wieder im Einsatz [Quelle: SIBC News]Dank finanzieller Unterstützung von Taiwan konnte Soloman Airlines einen Motor für eine seiner Twin Otter kaufen und das Flugzeug ab letzter Woche wieder einsetzen. Internetauftritt
30.08.01 www.hermannoberli.ch Website Probleme Mindestens von Samstag, 25.08.01 bis Mittwoch, 29.08.01 hatten wir leider Probleme mit unserer Website. Die Site war nicht erreichbar und Mails sind vermutlich verlorengegangen. Falls Sie uns kontaktiert haben und von uns keine Antwort erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte noch einmal. 04.09.01 www.hermannoberli.ch Website Formular ProblemeLeider gab es auch Probleme mit dem Weiterleiten von Formularen (Bestellung von Einzahlungsschein, Bitte um Rückruf, Nachricht). Falls Sie in der Zeit von Samstag, 25.08.01 bis Montag, 3.09.01 ein Formular benutzt, aber keine Antwort erhalten haben, nehmen Sie bitte nochmals mit uns Kontakt auf. 12.09.01 Neues Heim für www.hermannoberli.chDie Website ist in eine neues Heim eingezogen, was die Verfügbarkeit der Seiten und die Zuverlässigkeit der Mail- und Formularzustellung hoffentlich verbessert. Falls Sie ein Formular ausgefüllt oder uns ein Mail zugestellt haben und immer noch auf Antwort warten, bitten wir Sie nochmals um eine Kontaktaufnahme. Kommunikationsprobleme09.02.01 Kommunikationsprobleme
«Solomon Star» vom 9. Februar 2001 Die Regierung schuldet der Telekom mehr als 4 Millionen Solomon-Dollar (ca. 1.3 Mio. CHF) für unbezahlte Telefonrechnungen. Deshalb wurden letzte Woche etwa 95% aller Telefonanschlüsse der Regierung abgeschaltet. Ein Sprecher der Telekom meinte, Privaten und Firmen würde man die Telefone abstellen, wenn sie die Rechnung nicht bezahlten, dieselbe Regel müsse auch für die Regierung gelten. Die Telekom sei täglich mit dem Finanzministerium in Kontakt um die Angelegenheit zu regeln. Auch wenn nur ein Teil der Rechnungen sofort bezahlt und für den Rest ein fester Plan aufgestellt würde, werde man die Wiedereinschaltung der Telefone in Erwägung ziehen. Die Bezahlung eines Teiles der Rechnungen wird offenbar vom Finanzministerium trotz akuten Mangels an flüssigen Mitteln ernsthaft in Betracht gezogen. Inzwischen beklagen sich öffentliche Verwaltungen und Private, dass man Regierungsstellen nicht erreichen könne. Von öffentlichen Angestellten hört man, es sei eine Schande, dass die Regierung es sich nicht leisten könne, die Telefonrechnungen zu bezahlen, der unhaltbare Zustand müsse sobald wie möglich geregelt werden, und nach einer Wiedereinschaltung sei für einen vernünftigeren Einsatz der Telefone zu sorgen. Angestellte einiger Regierungsstellen ihrerseits sagten, ohne Telefon hätten sie überhaupt keine Lust zu arbeiten. (Übersetzung und Zusammenfassung: Vito Corti) * * * * * * * * * * Dazu schreibt Dr. Oberli am 10.02.01: Unsere Telefonverbindungen sind immer noch abgeschnitten, auch die in die Häuser der Ärzte. Die Line in unser Haus habe ich "privatisiert", weshalb sie meistens offen ist. Irrtümlicherweise hat man uns vorgestern für Auslandsgespräche gesperrt, dann aber wieder angeschlossen. Ich werde erst anfangs März Internetzugang von zuhause aus haben. Das email im Spital ist natürlich auch "down". 22.02.01 Mehr KommunikationsproblemeDer Computer im Spital ist völlig ausgefallen. Die Telefonleitung zu Dr. Oberlis Haus hat ein Nachbar beim Fällen eines Baumes unterbrochen. 26.02.01 Ein Problem wenigerDie Telefonleitung scheint wieder repariert worden zu sein. 04.03.01 PC im Spital wieder gesundDer PC im Spital ist von allen Viren befreit worden. 09.07.01 Auf und ab bei der KommunikationÜbers Wochenende gab es einen Brand im dieselbetriebenen Kraftwerk von Honiara. Ohne Strom fällt ein guter Teil der Kommunikationsmittel aus. Dafür funktioniert seit heute die Emailadresse im Spital wieder. MedienHerbst 2000 "Central Hospital"Wurde von SF2 ausgestrahlt 27.04.01 "Tod auf den Salomonen"Der 20 Minuten Film von Christoph Müller wurde in der Reihe "Reporter" auf SF1 gezeigt. Er erzählt die Geschichte des Berner Ehepaares Messerli, das nach der frühzeitigen Pensionierung mit einer Yacht die Welt umsegeln wollte. Die Reise endete 1998 für den Ehemann Fritz Messerli bei der Insel Utupua (Temotu Provinz, Salomon-Inseln), wo er im trüben Wasser unerwartet von einem Krokodil angegriffen und getötet wurde. Laut Angaben der Einwohner lag der letzte Angriff eines Krokodils auf Menschen Jahre zurück. Fritz Messerli wurde auf der Insel begraben, die Inschrift auf seinem Grabmal lautet "Fritz Messerli taken by a crocodile". Die schockierte Witwe wurde von den Einwohnern rührend umsorgt. Ein Mädchen, das bald nach dem Unfall geboren wurde, trägt zu Ehren des Verstorbenen den Vornamen (!) "Messerli". Um dem Tod ihres sehr kinderliebenden Gatten nachträglich einen Sinn zu geben beschloss Theres Messerli, Geld für den Aufbau einer Schule auf der Insel zu sammeln. Im Dezember 2000 reiste sie zusammen mit ihrer Schwester zur Insel, um an der Einweihung des kleinen Schulhauses teilzunehmen, und die weiteren Bedürfnisse der Schule abzuklären. Die Reise führte von Australien nach Honiara, dann zusammen mit Dr. Hermann Oberli und Dr. Erhard Erb mit dem Flugzeug nach Lata auf Santa Cruz Island. Schliesslich folgte noch eine 100km Fahrt im offenen Boot nach Utupua. Dort wurde die kleine Gruppe von den Bewohnern empfangen und die Einweihung mit vielen Tänzen und Gesängen vollzogen. Theres Messerli konnte auch die kleine (blonde) Messerli begrüssen. 09.05.01 Artikel über die Salomon-Inseln in der NZZ"Harzige Entwaffnung auf den Salomoninseln - Milizen und Regierung belasten das Friedensabkommen" "Andrew Nori - Warlord oder Friedensstifter?" Neue Zürcher Zeitung - AUSLAND - Mittwoch, 9. Mai 2001 - Nr. 106 Seite 5 16.05.01 Wieder Legehennen auf den Salomonen [Quelle: SIBC News] Der im NZZ Artikel vom 9.5.01 erwähnte Eiermangel soll ein Ende haben: am 5. Juni werden die ersten Legehennenkücken einer lokalen Brüterei erwartet. Die Bauern können so einfacher und billiger zu Legehennen kommen, und damit werden auch wieder Eier in den Läden erhältlich sein. Zur Zeit sind praktisch keine Eier erhältlich. Die wenigen, die es zu kaufen gibt, sind importiert und Kücken werden nur für Brathähnchen produziert. 02.06.01 Artikel über einen ehemaligen Patienten von Dr. Oberli in der NZZDer Artikel "Ishmael Toroama - Ein Rebellenführer mit magischen Kräften" berichtet unter anderem, wie der Rebellenführer Patient von Dr. Oberli wurde. Mehr über Bougainville finden Sie im folgenden Artikel: "Friedensabkommen für Bougainville - Erste Etappe zur Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea?" Neue Zürcher Zeitung - AUSLAND - Samstag, 02.06.2001 - Nr. 126 Seite 11 13.06.01 NZZ Artikel: "Malariabekämpfung auf unspektakuläre Art"Zwar nicht auf den Salomon-Inseln, aber möglicherweise zum Teil auch dort anwendbar. "Malariabekämpfung auf unspektakuläre Art" "Wie man es nicht machen soll" Neue Zürcher Zeitung - FORSCHUNG UND TECHNIK - Mittwoch, 13. Juni 2001 - Nr. 134 Seite 75 26.07.01 Portrait von Dr. Oberli in der NZZ"Hermann Oberli - Chefchirurg in Honiara - Vom Pazifiksegler zum Spitalleiter auf den Salomonen" Neue Zürcher Zeitung - INLAND - Donnerstag, 26. Juli 2001 - Nr. 171 Seite 12 25.08.01 Zwei NZZ Artikel über den Südpazifik "Kritik der Südpazifikstaaten an Canberra -- Abschluss des Pacific Islands Forum in Nauru" Neue Zürcher Zeitung - Ausland - Freitag, 24. August 2001 - Nr. 195 Seite 5 "Eruptionen im südpazifischen Feuerbogen -- Text und Aufnahmen von Oswald Iten" Neue Zürcher Zeitung - Zeitbilder - Samstag/Sonntag, 25./26. August 2001 - Nr. 196 Seite 109 16.09.01 SF1 "Tod auf den Salomonen" (Wiederholung)Am Sonntag, 16.09.01, 17.55 Wiederholung der Sendung vom 27.04.01 in der Reihe "Reporter" von Christoph Müller. 19.09.01 NZZ Artikel über Malariaprophylaxe"Wenn das Fernweh lockt -- Mangelnde Disziplin in der Malariaprophylaxe" Neue Zürcher Zeitung - Forschung und Technik - Mittwoch, 19. September 2001 - Nr. 217 Seite 73 Telepathologie24.08.01 Das Telepathologie ProjektWas es damit auf sich hat und wie weit das Projekt gediehen ist, können Sie im Bericht "Telepathologie - der Pathologe kommt via Internet" lesen, der hier zu finden ist. 04.09.01 Kurt Brauchli in Honiara eingetroffenKurt Brauchli, der sich um das Telepathologie Projekt kümmern wird, ist in Honiara eingetroffen. 06.09.01 Kurt Brauchli berichtet aus HoniaraSeine Tagebucheinträge sind hier zu finden. 14.09.01 Das allererste digitale Bild aus dem neuen Histologielabor
Das allererste hier produzierte digitale Histologiebild ( frühes Stadium von Appendicitis = Blinddarmentzündung), das von historischer Bedeutung ist, auch für andere Entwicklungsländer. Seit dieser Aufnahme wurde die Bildqualität noch wesentlich verbessert. Mehr dazu finden Sie hier. 15.09.01 Neue Berichte von Kurt Brauchli Neue Berichte mit vielen Bildern finden Sie in seinem Tagebuch. 19.09.01 Internetanschluss für Telepathologie bereitDer Internetzugang für das Telepathologieprojekt ist eingerichtet. Mehr über den Stand des Projektes erfahren Sie hier. 26.09.01 Die ersten "echten" Fälle auf dem Telepathologie-ServerDie ersten "echten" Fälle warten auf dem Telepathologie-Server auf die Begutachtung durch Pathologen. 01.10.01 Weitere Berichte von Kurt BrauchliWeitere Berichte und viele Bilder finden Sie in seinem Tagebuch. 02.10.01 Abreise von Kurt BrauchliHeute ist Kurt Brauchli abgereist. Vorgesehen ist ein weiterer Besuch von zwei Wochen im Dezember 2001. 05.11.01 Der Stand der Dinge in der TelepathologieLesen Sie hier, was Dr. Oberli über den Stand der Telepathologie berichtet. TransporteNovember 2000 Container Versand aus der Schweiz09.02.01 Ankunft des Containers im National Medical Store Beim Container
handelte es sich erstmals um eine 40 Fuss (12m) Ausführung.
12.02.01 Entladen des Containers Eine sehr
geschätzte Überraschung war der
Röntgenbildverstärker!
04.10.01 Container Transport Heute hat wieder ein Container mit Hilfsgütern die Schweiz verlassen. Er soll Ende Dezember in Honiara eintreffen. Kontaktformular |