Frühere Aktualitäten Juli - Dezember 2002

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Allgemeine Nachrichten von den Salomon-Inseln

16.07.02 Strom- und Wasserversorgungsunterbrüche in Honiara [Quelle: SIBC News]

Da die Regierung die Wasserrechnungen nicht bezahlt hat und die Elektrizitätsgesellschaft zuwenig Geld für den Kauf von Dieselöl zur Stromerzeugung zur Verfügung hat, ist Honiara einmal mehr ohne Strom und Wasser.

18.07.02 Wieder Strom, aber kein Wasser [Quelle: PFnet News]

Es gibt wieder Elektrizität, aber 60% von Honiara hat immer noch kein Wasser. Mehrere Ambulatorien der Stadt müssen vorübergehend geschlossen werden, wenn weiterhin kein Wasser zur Verfügung steht.

29.07.02 Immer noch Stromunterbrüche in Honiara [Quelle: RNZI News]

Honiara war gestern wieder einmal den ganzen Tag ohne Strom.

Letzte Woche hat die Regierung einer 20%igen Tariferhöhung zugestimmt, welche hoffentlich in drei bis vier Wochen Wirkung zeigen wird. Inzwischen hat die Electricity Authority grössere Unternehmen in der Stadt um Vorauszahlungen gebeten, um genügend Geld für den Kauf von Dieselöl zu haben.

29.07.02 Volontärpersonal einmal anders

Marion Gebistorf (rechts) und Stephanie Hirs

Dr. Oberli schreibt:

Etwas Positives: Zwei Volontärinnen aus der Schweiz, Marion Gebistorf (rechts) und Stephanie Hirs, trainieren mit grossem Erfolg die zahlreichen segelnden Kinder im Point Cruz Yacht Club in Honiara in den beiden Boostklassen "Optimist" und "Laser", zur Vorbereitung der Ozeanischen Meisterschaften in Samoa im kommenden Oktober. Mehr Bilder in der Bildergalerie.



19.08.02 Keine Flüge [Quelle: SIBC News]

Zivilluftfahrtangestellte und Beamte der Zoll- und Einwanderungsbehörde haben ihre Arbeit niedergelegt bis ihre ausstehenden Löhne bezahlt werden. In der Folge gibt es weder internationale noch national Flüge.

Ein Student aus Deutschland, der ab heute in der chirurgischen Abteilung am NRH arbeiten wollte, konnte nicht nach Honiara fliegen und sitzt zur Zeit in Australien fest.

20.08.02 Wieder Flüge [Quelle: SIBC News]

Zivilluftfahrtangestellte und Beamte der Zoll- und Einwanderungsbehörde arbeiten seit heute morgen wieder und Solomon Airlines konnte die nationalen und internationalen Flüge wieder aufnehmen. Wenn aber die Lohnzahlungsrückstände nicht bis nächsten Freitag ausbezahlt worden sind, werden die Angestellten die Arbeit wieder niederlegen.

21.08.02 Korrektur

Der Student aus Deutschland konnte (zwischen zwei Arbeitsniederlegungen) am letzten Donnerstag nach Honiara fliegen und daher planmässig am Montag seine Arbeit beginnen.

23.08.02 Wieder keine Flüge [Quelle: SIBC News]

Grund: Nichterneuerung der Versicherung für den Henderson Airport in Honiara.

30.08.02 Henderson Airport wieder in Betrieb [Quelle: Pacific Island Report]

Henderson Airport in Honiara ist für internationale und nationale Flüge wieder offen. Die Versicherungsprobleme wurden gelöst.

13.09.02 Kokosnussöl zur Elektrizitätserzeugung [Quelle: PFnet News]

Das Elektrizitätswerk der Salomon-Inseln baut gegenwärtig ihr Werk in Lata (Temotu Provinz) um, damit neben Diesel auch Kokosnussöl verwendet werden kann. Falls die Test erfolgreich verlaufen, werden eventuell später auch Werke in anderen Provinzen umgebaut. In der Vergangenheit war Lata oft von Stromausfällen betroffen, weil die Diesellieferungen verspätet eintrafen.

11.10.02 Flüge - Ja oder Nein? [Quelle: SIBC News]

Zivilluftfahrt-, Immigrations-, Quarantäne- und Wetterdienstangestellte streiken seit Mittwochabend, d.h. es gibt keine nationalen oder internationalen Flüge. Nebst ihrem Lohn verlangen sie eine Entschädigung für erlittenes Ungemach während den ethnischen Spannungen, aber die Regierung hat beschlossen, keine solche Kompensationszahlungen mehr auszurichten und verweigert die Zahlung der Entschädigungen. Die Angestellten betrachten das als ungerecht, da andere zuvor solche Zahlungen erhalten haben. Am Donnerstag gab es Gespräche zwischen den Angestellten und der Regierung. Die Regierung offerierte eine Spezialzulage. Nach 17 Uhr landete ein Flug der Solomon Air von Brisbane, Australien kommend trotz Streik in Honiara. Lokale Flüge gab es nicht. Heute wurden nur lokale Notfallflüge von und nach Honiara gestattet. Es gab weitere Gespräche, aber das Resultat ist noch nicht bekannt.

12.10.02 Flugbetrieb wieder aufgenommen [Quelle: SIBC und RNZI News]

Heute Nachmittag um 2 Uhr konnte Solomon Airlines den inländischen Flugbetrieb wieder aufnehmen. Der Streit betreffend die Forderungen der öffentlichrechtlichen Angestellten soll vor dem Trade Dispute Panel weitergeführt werden. Nächste Woche soll eine erste Anhörung stattfinden.

23.12.02 Stromunterbrüche erwartet [Quelle: SIBC News]

Das Elektrizitätswerk der Salomon-Inseln hat die Einwohner von Honiara vor unerwarteten Stromunterbrüchen über Weihnacht/Neujahr gewarnt. Der Mangel an Geld erlaubt es nicht, genügend Diesel für eine Stromerzeugung rund um die Uhr zu kaufen.


25.12.02 Fröhliche Weihnachten von den Salomon-Inseln
Weihnachtspalme nachts... und bei Tag

31.12.02 Neujahrsgrüsse von den Salomonen

Hermann Oberlis Neujahrskarte 2003

up

Gesundheitsdienst

02.07.02 Eine saubere Umgebung für eine bessere Gesundheit [Quelle: SIBC News]

Angesichts der Knappheit der Medikamente ruft der Gesundheitsminister Augustine Taneko die Bevölkerung auf, Sorge zur Gesundheit zu tragen und die Umgebung ordentlich und sauber zu halten, um die Entstehung und Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden und die Vermehrung von Mücken zu begrenzen.

09.07.02 Geld für Medikamente [Quelle: PFnet News]

Letzte Woche hat die japanische Regierung SBD 200'000 für den Kauf von dringend benötigten Medikamenten angeboten.

10.07.02 Ärzte wollen weg [Quelle: SIBC News]

Laut Gesundheitsminister Augustine Taneko warten viele Spezialärzte in den Spitälern im ganzen Land nur noch den Ablauf ihres Vertrages ab, bevor sie die Salomon-Inseln verlassen. Sie haben einfach genug von den schlechten Arbeitsbedingungen:

verzögerte Lohnzahlungen
Medikamentenmangel
Personal, das zuhause bleibt, weil auch dessen Lohnzahlungen verzögert werden
häufige Einbrüche in Wohnungen und Häuser von Ärzten
Eindringen von bewaffneten Personen im Spitalareal um sich an Patienten zu rächen

Der Minister sagt, das Gesundheitsministerium gebe sich alle Mühe, die Ärzte im Land zu behalten, und ruft die Bevölkerung auf, den Angestellten des Gesundheitswesens und den Kranken mehr Respekt entgegen zu bringen.

18.07.02 Japanisches Angebot angenommen [Quelle: PFnet News]

Die Salomon-Inseln haben das japanische Angebot, SBD 200'000 für dringend benötigte Medikamente zur Verfügung zu stellen, angenommen. Die beiden Regierungen haben den entsprechenden Vertrag gestern unterzeichnet.

21.07.02 Spitalbetrieb in Malu'u fast eingestellt [Quelle: SIBC News]

Wegen der anhaltenden Finanzprobleme mussten die Leistungen des Spitals in Malu'u (Nord-Malaita) entweder eingestellt oder auf ein Minimum reduziert werden. Auch sehr kranke Patienten erhalten keine Spritzen mehr, Diagnose von und Mittel gegen Malaria stehen nicht mehr zur Verfügung, und Schwangeren wird zum Teil geraten, die Hebammen in ihrem Dorf aufzusuchen.

23.07.02 US Marine Corps bringt Spenden [Quelle: SIBC News]

Heute sind vier Jagdflugzeuge und ein KC-130 Tankflugzeug des US Marine Corps für einen kurzen Besuch in Honiara gelandet und haben Spenden für das National Referral Hospital und Schulen in Honiara überbracht. US Marines haben im Februar dieses Jahres ein Schule in Ost-Honiara repariert.

23.07.02 Bitte einigt Euch! [Quelle: SIBC News]

Vor etwa 10 Tagen haben die Mitglieder des Paramediziner-Verbandes ihre Arbeit wegen der anhaltenden Verzögerung bei der Auszahlung von ausstehenden Löhnen eingestellt. Der fehlende Röntgen-, Labor- und Apothekendienst beeinträchtig die Arbeit im Spital massiv. Der Chefpfleger der Unfall- und Notfallabteilung am National Referral Hospital in Honiara, John Kili, hat deshalb die Regierung dringend aufgerufen, mit den Verbänden und Gewerkschaften Gespräche aufzunehmen und zu einer Einigung zu kommen, damit diese Situation so bald wie möglich beendet werden kann.

25.07.02 Patienten im NRH ohne Nachtessen? [Quelle: SIBC News]

Heute haben etwa 100 Angestellte des National Referral Hospitals am Nachmittag ihre Arbeit niedergelegt, um sich anderweitig um die Versorgung ihrer Familien zu kümmern, da noch immer keine Löhne ausbezahlt worden sind. Unter ihnen sind Angestellte der Küche, der Wäscherei, des Transportwesens, vom Lager, der Spitalbewachung, Schreinerei, Administration und anderer Abteilungen. Ein Sprecher sagte, man werde weiterhin am Nachmittag frei nehmen müssen, bis wieder Löhne bezahlt werden. Er rief die Bevölkerung auf, ihren Angehörigen im Spital Nachtessen zu bringen bis sich die Lage wieder normalisiert habe.

26.07.02 UN Report Daten zu den Salomon-Inseln [Quelle: SIBC News & UNDP Report]

Im Human Development Report 2002 des UN Entwicklungsprogrammes finden sich folgende Zahlen zu den Salomon-Inseln:

  • Human Development Index (HDI) Rang 121 von 173, hinter Fiji auf Platz 72 aber vor Vanuatu auf Platz 131. Andere Ränge: Norwegen: 1, Schweiz: 11, Österreich: 15, Deutschland: 17. Der HDI stützt sich auf die Lebenserwartung, verfügbare Gesundheits- und Erziehungseinrichtungen und den Lebensstandard.
  • Lebenserwartung: 68.3 Jahre (Fiji: 69.1, Vanuatu: 68, Norwegen: 78.5)
  • Nur 34% der Bevölkerung haben Zugang zu genügenden sanitarischen Einrichtungen (Fiji: 43%, Vanuatu 100%)
  • 21% der Kinder sind für ihr Alter untergewichtig (Fiji: 8%, Vanuatu 20%)
  • Anzahl gerauchter Zigaretten pro Person und Jahr: 638 (Fiji: 1107, Schweiz: 2871)
  • Anzahl Ärzte auf 100'000 Einwohner: 14 (Fiji: 48, Vanuatu: 12, Norwegen: 413)
  • 80-94% der Bevölkerung haben Zugang zu wichtigen Medikamenten (Fiji und Norwegen: 95-100%)
29.07.02 Verschlechterung des Gesundheitsdienstes in Malaita [Quelle: SIBC News]

Angestellte am Kilu'ufi Spital haben ihre Arbeit niedergelegt, da sie keine Lohnzahlungen erhalten haben. Unter ihnen sind Küchenpersonal, Wäschereiangestellte, Schreiner, Hauspersonal und andere. Als Folge davon erhalten die Patienten kein Essen mehr.

Das Ambulatorium ist nur noch für Notfälle geöffnet, da Medikamente und Personal fehlen.

Noch mehr Personal könnte die Arbeit niederlegen, falls nicht bald wieder Lohnzahlungen erfolgen.

29.07.02 Schweizer Unterstützung für NRH Personal

Dr. Oberli schreibt:

Schon monatelang bezahlt die Regierung (- bzw. kann nicht mehr! -) die Löhne des Spitalpersonales nur noch unregelmässig. Seit zwei Wochen streiken deshalb die sogenannten "Paramedics" (Röntgen-Labor-Physiotherapiepersonal) und beeinträchtigen den Spitalbetrieb empfindlich. Ende letzter Woche schlossen sich weitere Berufsgruppen den Streikenden an: Küchenpersonal, Putzdienste, Handwerker, z.T. auch Ambulanzfahrer. Das Gesundheitsministerium hat den Streikenden am 26. Juli die sofortige Entlassung angedroht, falls der Streik am 29. Juli noch nicht beendet sei. Ärzte und Pflegepersonal arbeiten trotz ausstehenden Lohnzahlungen nach wie vor normal. Aus Spendengeldern hat der Verein "Medizin im Südpazifik" an 20 Leute vom Operationssaalpersonal, die während den letzten Wochen stets arbeiteten, pro Person CHF 25 ausbezahlt, um das nötigste Essen kaufen und die Fahrkosten (etwa CHF 0.80 pro Tag) zum und vom Spital bezahlen zu können.

Eine ähnliche Aktion ist geplant für das Personal der chirurgischen Abteilungen.

30.07.02 Arbeitsniederlegung in der Isabel Province [Quelle: SIBC News]

60 Angestellte des Buala Spitals haben dasselbe wie ihre Kolleginnen und Kollegen am NRH in Honiara und Kilu'ufi Spital in Malaita getan haben: sie haben die Arbeit niedergelegt, da sie keine Löhne erhalten haben.

Laut Dr. Patrick Paia, Direktor des Provinz-Gesundheitsdienstes, wird eine grosse Versorgungskrise ausbrechen, wenn die Löhne nicht bald bezahlt werden. Mehrere wichtige Dienstleistungen am Spital sind bereits nicht mehr verfügbar.

31.07.02 HIV/AIDS Workshop in Gizo [Quelle: SIBC News]

Mit Unterstützung der australischen Rotary Volunteers fand in Gizo (Western Province) ein einwöchiger Workshop für das Spitalpersonal zum Thema Betreuung und Unterstützung von HIV/AIDS Patienten statt.

31.07.02 Psychiatrische Patienten müssen nach Hause [Quelle: SIBC News]

Auf Grund der reduzierten Dienste werden die psychiatrischen Patienten des Kilu'ufi Spitals in Malaita in ihre Dörfer und zu ihren Familien zurückkehren müssen.

01.08.02 Spital Kilu'ufi verlangt Gebühren [Quelle: SIBC News]

Für verschiedene Dienstleistungen im Spital Kilu'ufi in Malaita werden nun von den Patienten Gebühren verlangt. Gemäss Dr. Judson Leafasia, Direktor des Gesundheitsdienstes von Malaita, wird das schon an anderen Spitälern und Ambulatorien des Landes gemacht.

02.08.02 Italienische Ärtzte auf Guadalcanal [Quelle: SIBC News]

Ärzte und Freiwillige aus Italien werden während den nächsten Wochen an verschieden Orten auf Guadalcanal tätig werden.

In der Gruppe sind ein Chirurg, ein Gynäkologe, ein Dermatologe, ein Neurologe und zwei Zahnärzte. Sie werden Ausrüstung und Medikamente mitbringen.

Bereits eingetroffen sind Dr. Gian Paulo Spina und seine Gattin, die übrigen Teilnehmer werden nächste Woche erwartet. Dr. Spina ist Direktor der chirurgischen Abteilung des Fatebene Fratelli Spitals in Mailand.

08.08.02 Pflegepersonal reduziert Arbeitszeit [Quelle: SIBC News]

Bis die Regierung wieder genügend medizinische Güter und Medikamente bereitstellt und Löhne bezahlt, arbeiten die Mitglieder der Solomon Island Nurses Association ab heute wie folgt:

  • Pflegepersonal in Spitälern arbeitet nur von 0700 bis 1500, es gibt keine Nachmittags- oder Nachtschicht
  • Operationspersonal und Pflegepersonal der Augenkliniken, sowie Pflegepersonal der Ambulatorien und Gesundheitszentren, arbeiten von 0800 to 1200 und stehen in der übrigen Zeit nur für Notfälle zur Verfügung

Falls die Regierung innerhalb der nächsten vier Wochen keine genügende Versorgung mit Gütern und Medikamenten bereitstellen kann und weiterhin keine Löhne bezahlt, werden die Mitglieder der SINA ab dem 4. September 2002 alle Arbeit niederlegen.

09.08.02 Ohne Hilfe muss das Kilu'ufi Spital bald geschlossen werden [Quelle: PFnet News]

Dem Spital fehlt es inzwischen an allem. Der Direktor des Gesundheitsdienstes der Provinz Malaita, Dr. Judson Leafasia, sagte: "Wir können praktisch alles brauchen, von Konserven über Toilettenpapier bis zum Flugbenzin und Geld. Wir streiken nicht, wir tun unser bestes, aber wir haben einfach Hunger und können uns und unsere Patienten nicht ernähren und können die Patienten nicht richtig versorgen, weil uns die Medikamente und die Ausrüstung fehlen."

Das Kilu'ufi Spital ist das zweitgrösste Spital im Land und nationales Zentrum für psychisch Kranke.

09.08.02 Auch Ärzte arbeiten weniger [Quelle: SIBC News]

Bis die Regierung wieder genügend medizinische Güter und Medikamente bereitstellt und Löhne bezahlt und andere Dienste, wie Apotheken, Labor und Röntgen, wieder zur Verfügung stehen, arbeiten auch die Mitglieder der Solomon Islands Medical Association (SIMA), die praktisch alle Ärzte des Landes umfasst, weniger:

  • Erbracht werden: Bereitschaftsdienst, minimale Betreuung der Patienten in den Abteilungen, notwendige medizinische und chirurgische Versorgung, sowie Dienst bei Notfällen und Unfällen
  • Nicht mehr erbracht werden: allgemeine Sprechstunden, Überweisungen, Beratungen, sowie nicht dringende chirurgische Eingriffe
19.08.02 Italienische Ärzte beenden Mission [Quelle: SIBC News]

Die Gruppe von fünf italienischen Ärzten und acht Hilfspersonen haben ihre Mission beendet. Sie arbeiteten in den ländlichen Gesundheitskliniken von Visale und Tetere und besuchten 10 Dörfer in Guadalcanal. Zusammen mit lokalem Pflegepersonal behandelten sie etwa 1,000 Patienten.

21.08.02 Kirchliche Jugendgruppen wollen Spital reinigen [Quelle: SIBC News]

Am 28. August wollen kirchliche Jugendgruppen das Central Hospital in Honiara reinigen. Zudem wollen sie Geld für das Spital sammeln.

27.08.02 Check für den Kauf von Medikamenten erhalten [Quelle: PFnet News]

Gestern hat das Gesundheitsministerium von der japanischen Botschaft einen Check über SBD 213'669.06 für den Kauf von wichtigen Grundmedikamenten erhalten.

01.09.02 Sammelaktion für Spitäler in der Provinz Malaita [Quelle: SIBC News]

Verschiedene Sammelaktionen sollen Geld für die beiden Spitäler Kilu'ufi und Malu'u in der Provinz Malaita bringen. Den Anfang macht ein Auftritt von zwei beliebten Musikern von Malaita, Billy Kako und Blind Tome.

03.09.02 Spitalpersonal reduziert Arbeitszeit weiter [Quelle: SIBC News]

Nachdem die früheren Forderungen nicht erfüllt worden sind, soll ab Donnerstag, 5. September, nur noch wie folgt gearbeitet werden:

  • Pflegepersonal in Spitälern von 0700 bis 1200
  • Operationspersonal und Pflegepersonal der Augenkliniken, sowie Pflegepersonal der Ambulatorien und Gesundheitszentren, nur noch auf Abruf
05.09.02 Reis und Fisch für NRH [Quelle: SIBC News]

Die neu geründete Solomon Islands Copra Exporters Pty. Ltd., hat dem National Referral Hospital eine Tonne Reis und vier Schachteln Fisch für die Versorgung seiner Patienten gespendet.

Aus Mangel an Personal und Geld erhalten die Patienten zur Zeit nur zwei Mahlzeiten und laut Chefpfleger Thaddeus Siota stammen die meisten Lebensmittel aus Spenden von Kirchen und anderen Gruppen aus Honiara und Umgebung.

05.09.02 Einbruch in City Ambulatorium [Quelle: SIBC News]

Gestern Nacht brachen Diebe in das Honiara City Ambulatorium Mbokona ein und raubten es aus. Sie nahmen den Kühlschrank, einige Medikamente und andere Dinge mit. Den Inhalt des Kühlschrankes, darunter wichtige Medikamente für Kinder und Injektionen, verstreuten sie auf dem Boden. Das Ambulatorium war anfangs dieses Jahres mit japanischen Geldern renoviert worden.

06.09.02 Pflegepersonal legt Arbeit nieder [Quelle: SIBC News]

Ab Gestern erschienen viele Krankenschwestern und -pfleger, wie angekündigt, nicht zur Arbeit. Bis auf zwei waren alle Ambulatoriuen in Honiara geschlossen. Auf verschiedenen Abteilungen des Spitals gab es nur eine oder gar keine Schwester. Es heisst, die Operationssäle seien ganz ohne Personal gewesen und in der Gebärabteilung hätten sich die Verwandten um Die Geburten kümmern müssen, da zuwenig oder gar keine Hebammen/Schwestern zur Verfügung standen. Einige Schwestern waren auf Abruf verfügbar, und einige Ärzte waren im Spital.

Mittlerweile hat es jedoch wieder Gespräche gegeben, und die Nurses Association hat versprochen, ihre Mitglieder wieder zur Arbeit zurückzurufen und den Streik bis nächsten Mittwoch zu verschieben, wenn die Löhne bis zum 11. September bezahlt würden.

06.09.02 Medikamentenlieferung wird bald erwartet [Quelle: PFnet News]

Das Gesundheitsministerium hofft, dass die erste Lieferung von Medikamenten bald eintreffen wird, aber sie wird nicht für das ganze Land ausreichen. Der Mangel an Medikamenten ist in den Provinzspitälern besonders gross und so kommen immer mehr Patienten von den Provinzen nach Honiara zur Behandlung. Die Lieferverzögerungen scheinen durch Transportprobleme verursacht worden zu sein.

11.09.02 Spital in Lata ohne Wasser [Quelle: SIBC News]

Die Pumpe, die Lata, die Hauptstadt der Provinz Temotu, mit Wasser versorgt, ist über letztes Wochenende kaputt gegangen. Bis die Ersatzteile in Lata sind dauert es zwischen vier und acht Wochen und das einzige Fahrzeug, das Wasser zum Spital transportieren könnte, ist ebenfalls defekt.

12.09.02 Pflegepersonal kehrt zur Arbeit zurück [Quelle: Radio Australia Pacific News]

Nachdem eine Lohnauszahlung erfolgt ist und eine weitere ausstehende Zahlung morgen erwartet wird, ist heute das meiste Pflegepersonal in die Spitäler und Ambulatorien an die Arbeit zurückgekehrt.

16.09.02 Paramedizinisches Personal nimmt Arbeit wieder auf [Quelle: SIBC News]

Ab heute arbeiten die Miglieder der Vereinigung des paramedizinischen Personals (Labor-, Röntgenpersonal etc.) wieder normal, nachdem letzte Woche ihre ausstehenden Lohnzahlungen geregelt worden sind.

18.09.02 Unterstützung in der Chirurgie

Dr. Christian Himmelberger und Philipp Honigmann beim Wundverschluss

Dr. Christian Himmelberger (links) aus der Schweiz ist vor wenigen Tagen angekommen und arbeitet die nächsten sechs Monate als Volontär-Assistenzarzt auf der Chirurgie. Philipp Honigmann aus Deutschland ist vor etwa einem Monat angekommen und absolviert als Student ein viermonatiges Chirurgiepraktikum.



18.09.02 Unterstützung aus Walenstadt

vlnr: Dr. Kumar, Dr. Wore, Dr. Himmelberger

Aus dem Spital Walenstadt hat Dr. Himmelberger ein Blutdruckmessgerät für die Innere Medizin mitgebracht. Das Geschenk wird von Dr. Kumar (links) und von Dr. Elisabeth Wore dankbar entgegengenommen: in der ganzen Abteilung für Innere Medizin war kein einziger Blutdruckmessapparat mehr vorhanden! Zwei weitere solche Geräte aus Walenstadt sind im Container unterwegs nach Honiara und werden gegen Ende des Jahres hier eintreffen.



20.09.02 Japanische Unterstützung für Spital in Sasamunga [Quelle: PFnet News]

Die japanische Regierung hat SBD 80'000 für den Kauf eines neuen Generators und die Erneuerung der elektrischen Installationen des Spitals in Sasamunga, Provinz Choiseul, zur Verfügung gestellt. Der alte Generator war zusammengebrochen, was den Spitalbetrieb stark beeinträchtigte.

20.09.02 Spitalbetrieb in Honiara weitgehend normal [Quelle: SIBC News]

Der Spitalbetrieb in Honiara ist wieder weitgehend normal, nachdem die Angestellten zur Arbeit zurückgekehrt sind. Allerdings sind Medikamente und Verbrauchsmaterial nach wie vor knapp. Ein erster Nachschub wird gegen Ende des Monats erwartet.

25.09.02 Erfolgreiches Jahr für Medizinstudenten [Quelle: SIBC News]

23 Medizinstudenten von den Salomon-Inseln werden dieses Jahr ihr Studium an der Universität von Papua-Neuguinea abschliessen:

  • 15 mit einem Bachelor in Chirurgie und Medizin
  • 3 mit einem Master (2 in Kinderheilkunde und 1 in Chirurgie)
  • 5 mit einem Bachelor in Pflegeheilkunde (speziell Geburtshilfe und Kinderheilkunde)

Die Studenten freuen sich, auf die Salomon-Inseln zurückzukehren und ihrem Land zu dienen.

04.10.02 Mangel an Medikamenten und Ärzten [Quelle: SIBC News]

Das National Referral Hospital hat einen solchen Mangel an Medikamenten und medizinischem Material, dass es private Ärzte und Apotheken um Spenden gebeten hat. Was hereingekommen ist, reicht gerade für ein oder zwei Tage. AusAid hat zwar SBD 3 Millionen für die nötigsten Medikamente zur Verfügung gestellt, aber der australische Lieferant behielt das Geld ohne Güter zu liefern, da ihm die Salomon-Inseln noch SBD 10 Millionen für Güter schulden, die während der letzten drei oder vier Jahre geliefert worden sind.

Das Spital sollte eigentlich 40 Ärzte haben, zur Zeit sind es aber nur 11 (inklusive neue Assistenten).

Der einzige Kinderarzt, ein Ausländer, ist letzten Freitag nach Hause gegangen, und nun hat die Kinderabteilung nur noch zwei Praktikanten, die aber nur ein paar Monate bleiben. Etwa 30 bis 35% der Spitaleintritte sind Kinder.

04.10.02 Eine Reise für Impfungen [Quelle: PINA Nius Online]

Eltern von der Wetterküste (Südkuste) von Guadalcanal sind mit dem Schiff nach Honiara gekommen, um ihre einmonatigen Drillinge impfen zu lassen. Das Schiff MV Temotu war das erste, das seit Ausbruch der ethnischen Spannungen vor drei Jahren die Gegend anlief. Die Drillinge wurden in einem Dorf mit Hilfe einer älteren Frau geboren. Das lokale Ambulatorium war wegen Medikamentenmangels geschlossen. Mitglieder des Friedensüberwachungsrates drängten die Eltern, nach Honiara zu gehen und ihre Kinder impfen zu lassen. Es heisst, es seinen die ersten Drillinge auf den Salomon-Inseln seit etlichen Jahren. Alle drei Babys (zwei Knaben und ein Mädchen) sind ganz gesund und werden ihre Impfungen erhalten. Danach wird die Familie auf ein Schiff warten müssen, das sie wieder in ihr Dorf zurück bringt.

06.10.02 Studentinnen aus der Schweiz

vlnr: Salomé Bruneau, Andrea Martin, Simone Freiburghaus

Zur Zeit absolvieren drei Studentinnen aus der Schweiz ein zweimonatiges Praktikum am National Referral Hospital in Honiara: (von links nach rechts) Salomé Bruneau (Chirurgie), Andrea Martin und Simone Freiburghaus (beide Anästhesie und Gynäkologie).

Dr. Oberli schreibt: Sie haben sich sehr gut eingelebt und arbeiten fleissig und zuverlässig mit.



06.10.02 Dr. Christian Himmelberger an der Arbeit
Christian Himmelberger Christian Himmelberger
Wechsel eines Vakuumverbandes Am Mikroskop für die Telepathologie

Dr. Oberli schreibt: Christian Himmelberger ist eine wirkliche Bereicherung.

07.10.02 Australische Luftwaffe bringt medizinische Güter [Quelle: PFnet News]

Im Verlauf dieser Woche wird die australischen Luftwaffe dringend benötigte medizinische Güter im Wert von SBD 1'000'000 nach Honiara einfliegen. Die Lieferung wurde von AusAid organisiert.

19.10.02 Australische Luftwaffe zu teuer [Quelle: RNZI News]

Die australische Regierung hat beschlossen, dass der Transport von dringend benötigten medizinischen Gütern nach Honiara mit einer Herkules der australischen Luftwaffe zu teuer käme. Statt dessen soll nun ein normaler Flug benutzt werden, der die Güter hoffentlich Ende nächster Woche bringen wird.

23.10.02 Pläne für Spendenaktionen [Quelle: SIBC News]

Auf den Salomon-Inseln soll zweimal jährlich eine landesweite Geldsammelaktion für die Spitäler stattfinden. Die erste ist am 31. Oktober dieses Jahres geplant. Name der Aktion: "Iumi Helpim Hospital Fund" (Wir helfen dem Spital Fonds), Thema: "Health for Prosperity" (Gesundheit für ein gutes Leben).

25.10.02 Spenden für das Kilu'ufi Spital [Quelle: SIBC News]

Die Sammelaktionen für die Spitäler in Malaita haben bis heute SBD 12'000 eingebracht, wovon SBD 8'000 für den Kilu'ufi Spitalbetrieb eingesetzt worden sind.

25.10.02 Studentinnen an der Arbeit
Salomé Bruneau Theresa Naidoo
Salomé Bruneau aus der Schweiz in der chirurgischen Frauenabteilung Theresa Naidoo aus Australien in der Neonatologiestation
26.10.02 Eine weitere Studentin an der Arbeit
Simone Freiburghaus
Simone Freiburghaus aus der Schweiz im Gebärsaal
28.10.02 Dringend benötigte Güter endlich eingetroffen [Quelle: SIBC News]

Die lange erwarteten, dringend benötigten medizinischen Güter und Medikamente sind endlich in Honiara eingetroffen und wurden heute im nationalen Medikamentenlager vom japanischen Chargé d'Affaires und dem australischen High Commissioner offiziell dem Gesundheitsminister der Salomon-Inseln übergeben.

01.11.02 Ausbildung in der Anästhesie
Dr. Bata und Andrea Martin
Dr. Bata leitet Andrea Martin, Studentin aus der Schweiz, bei der Anästhesie an
05.11.02 Nachwuchs von der Fiji School of Medicine [Quelle: PFnet News und PINA Nius Online]

Folgende Studenten werden Ende Jahr ihre Ausbildung abschliessen, wenn sie die Schlussexamen erfolgreich bestanden haben:

  • 4 Bachelor der Medizin und Chirurgie
  • 4 Bachelor der Zahnchirurgie
  • 2 Röntgenassistenten
  • 1 Apotheker/in
  • 1 Ernährungsberater/in
  • 2 Krankenpfleger/innen

5 Mediziner werden dieses Jahr ihre Postgraduate-Ausbildung abschliessen, und könnten ab 2003 als Ärzte auf den Salomon-Inseln arbeiten.

Dr. Chester Kuma, der zur Zeit in Melbourne, Australien tätig ist, wird mit dem Masters in Chirurgie abschliessen. Thema seiner Arbeit: Brustkrebs in Fiji.

Der Gesundheitsminister Benjamin Una hat alle Ärzte, die ihre Ausbildung in Papua New Guinea und Fiji abgeschlossen haben, dringend gebeten, auf die Salomon-Inseln zurückzukehren und ihrem Land zu dienen, nachdem das Land viel Geld für ihre Ausbildung ausgegeben hat. Der Minister erwähnte auch, dass sieben Ärzte von den Salomon-Inseln, obschon sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, noch immer in Papua New Guinea seien.

05.11.02 Zunahme von Diabetes auf den Salomon Inseln [Quelle: SIBC News]

Das NRH stellte im letzten Jahr 197 neue Fälle von Diabetes fest, von Januar - Oktober dieses Jahres waren es 97 neue Fälle.

Gizo hatte 36 neue Fälle und die Provinz Guadalcanal 12 neue Fälle.

Thema zum diesjährigen Welt-Diabetestag (14.11.02): "Diabetes und Fusspflege".

06.11.02 An der Arbeit
Philipp Honigmann Andrea Martin und Janet
Philipp Honigmann, Student aus Deutschland, beim Gipsen Andrea Martin, Studentin aus der Schweiz, mit Schwester Janet im Operationssaal
13.11.02 Japan unterstützt Wiederaufbau des Malaria Forschungszentrums [Quelle: PINA Nius Online]

Japan stellt SBD 217'000 für den Wiederaufbau des Malaria Ausbildungs- und Forschungsinstituts der Salomon-Inseln zur Verfügung. Das Institut war 1987 von Japan eingerichtet worden, ist aber im Laufe der ethnischen Unruhen und der Wirtschaftskrise ziemlich heruntergekommenen.

Malaria ist auf den Salomon-Inseln nach wie vor eine lebensbedrohende Krankheit und die Zahl der Fälle nahm in den letzten Jahren zu.

14.11.02 Zahnärzte ohne Druckluft [Quelle: SIBC News]

Am National Referral Hospital in Honiara können die Zahnärzte zur Zeit nur Notfälle behandeln. Grund: Am letzten Freitag wurde der Kompressor, der für den Betrieb der Instrumente notwendig ist, gestohlen. Die Diebe knackten ein Schloss und transportierten den Kompressor mit einem Fahrzeug ab.

Der Leiter der Klinik, Dr. Cederic Alependava, rief die Bevölkerung auf, nach dem Kompressor Ausschau zu halten, und bat Werkstattbesitzer, keinen Kompressor von Privatleuten zu kaufen.

20.11.02 Keine Behandlung von Verletzungen wegen Trunkenheit [Quelle: PINA Nius Online]

Aus Mangel an Platz und Mitteln kann das National Referral Hospital keine Personen mehr behandeln, die sich wegen Trunkenheit selbst verletzt haben. In einem Interview mit dem "Solomon Star" sagte Dr. Oberli, dass sich das Spital nicht leisten kann, die äusserst knappen Mittel für solche Fälle einzusetzen, sondern sich auf die anderen Fälle, die medizinische Betreuung brauchen, konzentrieren muss.

Weiter sagte Dr. Oberli, dass weniger Gewalt in den Familien und zwischen Rivalen die Zahl der Patienten verringern könnte. Über das Wochenende gab es so viele Patienten, dass einige ausserhalb der Stationen untergebracht werden mussten.

Von 30 Arztstellen sind zur Zeit nur etwa ein Dutzend besetzt und die Renovation der alten Stationen kam im letzten November aus Geldmangel zum Stillstand. Könnte man diese Renovationen fertigstellen, gäbe es wieder genügend Platz für die Patienten.

26.11.02 Nach acht Jahren und 30'000 Bluttests immer noch nur ein Fall von HIV/AIDS [Quelle: SIBC News]

1994 wurde ein Fall von HIV/AIDS auf den Solomon-Inseln festgestellt. Seither wurden 30'000 Blutproben genommen und analysiert und bis anhin wurde kein neuer Fall festgestellt.

Trotzdem wurde die Bevölkerung ermahnt, in ihrem sexuellen Verhalten äusserste Vorsicht walten zu lassen.

02.12.02 Ende der Praktika
Philipp Honigmann vlnr: Simone Freiburghaus, Andrea Martin, Salomé Bruneau
Philipp Honigmann verabschiedet sich nur ungern von den kleinen Patienten seiner Abteilung Auch (v.l.) Simone Freiburghaus, Andrea Martin und Salomé Bruneau gehen nach acht Wochen wieder nach Hause
02.12.02 Volontär-Krankenschwestern aus der Schweiz
Sabina Hofer Bernadette Bucher Sabina Hofer und Bernadette Hofer
Sabina Hofer, im Operationsteam als alte Bekannte aufgenommen (sie war schon 1998 einige Monate hier), und... ... Bernadette Bucher, als Pflegerin auf der Abteilung tätig,... ...erholen sich am Sonntagmorgen (01.12.02) im Langa River

Beide arbeiten seit Anfang November im Spital.

05.12.02 Ausbildung von Pflegepersonal in Taiwan [Quelle: PFnet News]

Vom 1. September bis zum 30. November absolvierten drei Krankenpfleger/innen der Salomon-Inseln einen Kurs für Erste-Hilfe und Intensivpflege am Veterans General Hospital in Taipei. Die Salomon-Inseln hatten vor einem Jahr Taiwan gebeten, bei der Personalausbildung behilflich zu sein. Auch der Krankenpflegeverband war an einer solchen Zusammenarbeit interessiert.

09.12.02 Notfallübung vertreibt Patienten [Quelle: SIBC News]

Patienten, die im Ambulatorium auf ihre Behandlung warteten, flohen in Panik, als über Lautsprecher verkündet wurde, dass sofort 20 Patienten entlassen werden müssten, um Platz für Schwerverletzte von einem Unfall zu schaffen.

Es handelte sich dabei jedoch um eine Notfallübung für Ärzte und Pflegepersonal. Eine leitende Pflegerin war enttäuscht, dass die Übung abgebrochen werden musste, weil Polizisten, die daran teilnehmen sollten, nicht erschienen waren.

11.12.02 Spende für White River Clinic [Quelle: SIBC News]

Eine West-Honiara Frauengruppe für den Frieden hat SBD 3'000 für die White River Community Clinic in Honiara gespendet. Die Frauen säuberten täglich den Marktplatz und verlangten von den Marktverkäufern ein Gebühr dafür.

Dir Gruppe wurde kurz nach dem Townsville Friedensabkommen im Jahre 2001 gegründet, um das friedliche Zusammenleben von Frauen von Guadalcanal und Malaita zu fördern.

12.12.02 Ärzte sollen von Papua Neuguinea nach Hause kommen [Quelle: PINA Nius Online]

Solomon Islands Ärzte, die ihr zweites (letztes) Assistenzjahr in Papua New Guinea absolvieren, haben kürzlich einen Brief erhalten, in dem ihnen mitgeteilt wird, dass sie nach dem 31. Dezember von der Regierung Papua Neuguineas nicht mehr bezahlt würden und dass sie bitte am 1. Januar 2003 zuhause sein sollen.

Sieben Solomon Islands Ärzte sollen ihre Ausbildung abschliessen und haben den Empfang des Briefes bestätigt.

16.12.02 Geldsammlung für das Spital in Lata [Quelle: SIBC News]

Am letzten Freitag hat das Spital in Lata bei einer Sammelaktion SBD 4'000 für den Gesundheitsdienst der Provinz Temotu gesammelt.

Das Spital braucht dringend Geld für Reparatur und Unterhalt der löcherigen Dächer, der Wasserversorgung, des Patiententransportdienstes und der Operationsausrüstung.

Die wenigen Angestellten geben sich alle Mühe, den Spitalbetrieb aufrecht zu erhalten. Z.B. versorgen eine Krankenschwester und eine Schwesternhilfe täglich mehr als 100 Patienten der Tagesklinik.

19.12.02 Mehr Unterstützung aus Australien [Quelle: SIBC News]

2002/2003 wird Australien etwa SBD 40 Millionen für die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung der Salomon-Inseln zur Verfügung stellen. Etwa 60% des Betrages ist für die direkte Unterstützung des Gesundheitswesens in den Provinzen vorgesehen.

23.12.02 Zuteilung von Geldern für den Gesundheitsdienst [Quelle: SIBC News]

Total mehr als SBD 8'700'000 von australischen Hilfsgeldern wurden den verschiedenen Gesundheitseinrichtungen zugeteilt. Geld erhalten Spitäler und Kliniken, das nationale Psychiatriezentrum, Berufsschulen und Ausbildungseinrichtungen, das öffentliche Labor für Gesundheit und die nationalen Apotheken, sowie das Gesundheitsministerium. Unter anderem erhalten:

das National Referral Hospital in Honiara mehr als SBD 1'000'000
das Kilu'ufi Spital der Provinz Malaita mehr als SBD 857'000
Spitäler und Kliniken der Western Provinz mehr als SBD 688'000
Spitäler und Kliniken der Provinz Makira-Ulawa mehr als SBD 341'000
Spitäler und Kliniken der Provinz Temotu mehr als SBD 265'000
Spitäler und Kliniken der Provinz Isabel mehr als SBD 235'000
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Kommunikationsprobleme

19.09.02 Probleme beim Zugriff auf unsere Website

Leider war es zwischen Montag Morgen und Mittwoch Abend (16.09.02-18.09.02) zeitweise nicht möglich auf unsere Website zuzugreifen. Die Webhostingfirma wechselte den Netzprovider, was zu geplanten und leider auch ungeplanten Unterbrüchen führte. Die Probleme sollten nun aber behoben sein. Mails sollten eigentlich keine verlorengegangen sein. Trotzdem, sollten Sie uns in den letzten Tagen via Mail oder Formular kontaktiert aber noch keine Antwort erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte nochmals.

20.09.02 Probleme noch nicht ausgestanden

Leider kommt es immer noch zu Problemen beim Zugriff auf unsere Website. Das kann noch einige Tage dauern. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

07.11.02 Probleme mit Dr. Oberlis E-Mail

Dr. Oberli kann an seiner privaten Adresse zur Zeit keine E-Mails empfangen und senden. Senden Sie daher eine Kopie an die Adresse der Pathologie. Sollten Sie diese Adresse nicht kennen, können Sie in dringenden Fällen Mails für Dr. Oberli an den Webmaster senden, sie werden dann umgehend weitergeleitet.

12.11.02 Dr. Oberlis E-Mail wieder in Ordnung

Dr. Oberlis privater E-Mailzugang ist wieder in Ordnung. Kopien ins Spital sind nicht mehr notwendig.

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Medien und Berichte

04.07.02 Bericht zum Vortrag in Meiringen

Ein Bericht zum Vortrag von Dr. Oberli am 02.07.02 in Meiringen erscheint in der Zeitung "Der Oberhasler" Nr. 51 vom 05. Juli 2002 unter dem Titel "Sonne und Schatten im Paradies" .

22.07.02 SF1 "Tod auf den Salomonen" (Wiederholung)

Am Montag, 22.07.02, 21.10 Wiederholung der Sendung vom 27.04.01 in der Reihe "Reporter" von Christoph Müller.

29.07.02 Neues Kurzinterview

Ein Kurzinterview mit Dr. Remigi Joller, der im April 2002 im NRH gearbeitet hat, finden Sie hier.

02.08.02 SF1 "Reporter" - "Das zweite Leben des Hansjakob Beldi"

Am Freitag, 02.08.02, 21.20, wird im SFDRS erneut eine Sendung über einen Schweizer auf den Salomonen ausgestrahlt. Es handelt sich um Hansjakob Beldi, ehemals aus Wengen, BE, der seit Jahren versucht, in der Marovo Lagune, Western Province, zu überleben. Wie gut ihm dies gelingt und mit was für Problemen er sich herumschlagen muss, ist in dieser Sendung zu sehen. Bettina Oberli und Stéphane Kuthy haben im Februar 2002 die Filmaufnahmen auf den Salomon-Inseln gemacht. [EO]

11.08.02 Ein neuer Erfahrungsbericht

Lesen Sie hier, was Dr. Dieter Fenner über sein Jahr als Internist auf den Salomonen berichtet.

27.08.02 Bilder im Kurzinterview mit Dr. Remigi Joller

Das Kurzinterview mit Dr. Remigi Joller enthält jetzt mehr Bilder und ist auch als PDF Datei verfügbar.

03.09.02 Ausstellung im Kinderspital Zürich

Plakat

Beachten Sie unseren Hinweis.



04.09.02 Die Telepathologie in der NZZ

Telepathologie - Diagnosen auf Distanz

Neue Zürcher Zeitung - FORSCHUNG UND TECHNIK - Mittwoch, 4. September 2002 - Nr. 204  Seite 65

24.09.02 Neue Rubrik auf unserer Website

Neue gibt es eine Seite für Bücher. Vielleicht finden Sie etwas, das Sie noch nicht kennen.

31.10.02 Vernissage der Ausstellung von Viviane von Orelli

Im Hörsaal des Kinderspitals Zürich begann heute um 18:15 die Vernissage der Ausstellung von Viviane von Orelli. Beim Eintreten sah man als erstes die projezierte Webadresse: www.hermannoberli.ch. Nachdem Prof. Dr. Ulrich Willi, Chefarzt der Radiologie, die Gäste begrüsst und Frau von Orelli und Herrn Dr. Meyer-Heim kurz vorgestellt hatte, berichtete Viviane von Orelli, wie es zu den Photos, der Ausstellung und dem Buch gekommen war, und danach informierte Andreas Meyer-Heim kurz über die Salomon-Inseln, die medizinische Versorgung im Land und die Arbeit von Dr. Oberli. Sein Vortrag wurde mit Bildern illustriert, die er kurz und trocken kommentierte, was unter den Betrachtern oft Heiterkeit auslöste (z.B. beim Bild vom Flughafengebäude in Honiara "Das ist der 'International Airport' von Honiara". Das Publikum verdankte beide Vorträge mit einem Applaus. Anschliessend lud Prof. Willi zur Besichtigung der Ausstellung (an der er übrigens selbst tatkräftig mitgearbeitet hatte) im Korridor der Röntgenabteilung und einem kleinen Apéro ein.

Um die schätzungsweise 40 Personen bevölkerten darauf den Korridor der Radiologie, betrachteten die Bilder mit Texten an der Wand, und unterhielten sich angeregt. Auch wurde von der Möglichkeit, das Buch von Viviane von Orelli zu kaufen und den aufgelegten Einzahlungsscheinen für Spenden Gebrauch gemacht. Mit dem Reinerlös des Buchverkaufs wird ebenfalls Dr. Oberlis Arbeit unterstützt.

Viviane von Orelli und Andreas Meyer-Heim Solomon Islands: Abenteuer aus der Südsee im Multipack
Viviane von Orelli und Andreas Meyer-Heim Das Buch im Multipack

Unter den Gästen gab es welche, die Dr. Oberlis Arbeit schon kennen und unterstützen, einige, die schon auf den Salomonen waren, einige die schon bald gehen werden, aber auch Neugierige und Interessierte, von denen sich sicher ein paar einen Einsatz überlegen werden.

Gegen 20 Uhr löste sich die Gästeschar dann langsam auf. Die Ausstellung bleibt noch bis Ende Januar 2003 im Kinderspital Zürich.

Sponsoren der Ausstellung: Prof. Dr. Ulrich Willi, Dr. Andreas und Tatjana Meyer-Heim und Hansjörg Hinrichs.

04.11.02 Das Buch zur Ausstellung von Viviane von Orelli

Das Buch von Viviane von Orelli zur Ausstellung im Kinderspital eignet sich gut als Weihnachtsgeschenk und kann hier bestellt werden.

08.11.02 Neue Bilder

Kleine Besucherinnen bringen Blumen in die Kinderabteilung

Das preiswürdige Bild links von Christian Himmelberger ist neu in der Bildergalerie. Bilder zum Projekt der Trockenlegung der Korridore sind hier zu finden.



22.11.02 Suchen auf unserer Website

Neu könne Sie auf unserer Website suchen. Geben Sie im Fenster unten auf der Homepage das gesuchte Wort ein (vorzugsweise klein geschrieben) und klicken Sie auf "Search". Sie erhalten dann eine Liste der Seiten, die den gesuchten Begriff enthalten.

22.11.02 Bericht des Interplast Teams aus den Niederlanden

Lesen Sie den Bericht (in englischer Sprache) des Interplast Teams aus den Niederlanden, das diesen Frühling auf den Salomonen arbeitete.

06.12.02 Neuer Online-Fragebogen

Waren Sie auf den Salomonen und haben dort gearbeitet? Dann füllen Sie doch bitte unseren neuen Online-Fragebogen aus. Sie helfen damit zukünftigen Interessenten bei der Entscheidung. Das Ausfüllen des Formulars dauert etwa 10 - 15 Minuten, die Fragen sind in englisch, Sie dürfen sie aber auch in deutsch beantworten. Der Online-Fragebogen ersetzt die bisherigen Formulare, die heruntergeladen werden mussten.

06.12.02 Jahresrückblick der Oberlis

Lesen Sie den neuen Jahresrückblick 2002 von Elisabeth und Hermann Oberli.

07.12.02 Eine gute Idee

Aus einem Bericht der Elektrizitätswerke Altdorf (EWA) zur Weihnachtsfeier vom 29. November 2002:

... Bereits in seiner Begrüssungsansprache hatte Erhard Saurer auf etwelche Überraschungen, die an dieser Weihnachtsfeier vom Stapel gehen würden, aufmerksam gemacht. Als erstes stellte er die Hilfsaktion für das Spital Honiara von Dr. Oberli vor, der in den Solomon Islands das Hilfswerk Central Hospital Honiara leitet und dringend auf Spenden angewiesen ist. Unter diesem Aspekt hat sich die EWA Geschäftsleitung entschlossen auf Kunden-Weihnachtsgeschenke zu verzichten und einen grosszügigen Betrag dem Hilfswerk zukommen zu lassen. Die EWA Mitarbeitenden wurden durch eine Versteigerung animiert ebenfalls einen Teil an diesen Betrag beizusteuern, als Zeichen der Solidarität zu Menschen die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Die "Festgemeinde" zeigte sich grosszügig denn die Sammlung brachte einen stolzen Betrag zusammen. Vor soviel Mitgefühl zeigte sich sogar der Himmel berührt denn er schickte flugs eine Fee aus "1001 Nacht" welche die spendefreudigen EWA-Leute mit einem feurigen (Bauch)-Tanz beglückte.

Reto Brunett, Vorsitzender der Geschäftsleitung EWA, dankte in seinem Schlusswort allen Mitarbeitenden für die gezeigte Solidarität. Ebenso gab er bekannt, dass an diesem Abend weitere Ideen zur Unterstützung des Projekts geboren wurden, die man nach Möglichkeit auch in die Tat umzusetzen gedenkt.

Wir danken allen ganz herzlich für die Unterstützung!

13.12.02 Die ersten ausgefüllten Fragebogen

Die ersten drei ausgefüllten Fragebogen sind eingetroffen und sind hier zu finden. Füllen auch Sie den Fragebogen aus, wenn Sie auf den Salomon-Inseln waren, auch wenn es schon länger her ist!

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Projekte

24.08.02 Telepathologie Statistik

Einige Angaben sind hier zu finden.

29.08.02 Schweizer Unterstützung bei der Ausbildung

Rebecca Manehanitai

Der Verein "Medizin im Südpazifik" übernimmt die Weiterbildungskosten von Schwester und Hebamme Rebecca Manehanitai (links) und die Ausbildungskosten von Hilfspfleger Pattison Taute. Mehr dazu hier.



22.09.02 Unterstützung bei der Weiterbildung

"Medizin im Südpazifik" unterstützt die Ausbildung von drei begeisterten Krankenschwestern. Mehr dazu hier.

16.10.02 Neue Infrastruktur Projekte

Mehr über zwei neue kleine Infrastruktur Projekte finden Sie hier.

15.12.02 Ankunft des Containers

Dr. Oberli schreibt:
Vergangene Woche lief dieses Containerschiff im Hafen von Honiara ein. Einer der Container ist für uns bestimmt, und im Moment werden die Zollformalitäten erledigt, was einige Tage dauert, aber in der Regel sehr reibungslos und unbürokratisch verläuft.

Die "Bali Hai" vor dem Spital Die "Bali Hai" im Hafen
Trügerische Südseeidylle: langsam gleitet das Schiff direkt am Spital vorbei in Richtung Hafen Festgemacht im Hafen von Honiara

21.12.02 Der Container in Oberlis Garten

Dr. Oberli schreibt:
Auf den Tag genau drei Monate nach der Verschiffung des Containers steht er nun hinter unserem Haus.

Aufladen im Hafen Abladen im Garten Christian Himmelberger
Aufladen im Hafen Abladen in Oberlis Garten Dr. Himmelberger beim Entladen

Dr. Himmelberger findet zuerst das Paket mit medizinischen Geräten aus dem Spital Walenstadt, welche er vor seiner Abreise selber organisiert hat.

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