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Alle Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium geplant und ausgeführt und sind Teil des offiziellen Gesundheitsdienstes. Ausbildungsiehe auch frühere Akualitäten 2001, 2002/1, 2002/2 und Bildergalerie 2
Weiterbildung von Dr. Patrick Houasia bis zum Diploma
of Orthopaedic Surgery (AOA)
Fortbildung von Dr. Silent Tovosia (mehrmonatiger Aufenthalt in Australien für Wirbelsäulenchirurgie geplant). Leider wurde Dr. Tovosia von den Cook Inseln abgeworben. Es besteht aber Hoffnung, dass er eines Tages wieder auf die Salomon-Inseln zurückkehren wird.
Ausbildung von Paul Saisal in Kambodscha zum Orthopädietechniker Er hat Ende August 2001 die erste Hälfte seiner dreijährigen Ausbildung an der CSPO abgeschlossen. Als hochqualifizierter Spezialist wird er nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung eine wichtige Stütze der orthopädischen Chirurgie auf den Salomon-Inseln sein. Seine Ausbildung wird vollständig aus Spendengeldern bezahlt und unser Dank geht an alle, die das Projekt finanziell unterstützt haben.
Die Operationsschwestern Marilyn Tohesanau (links) und Nesleen Pentani haben im März 2002 den AO Kurs in Brisbane besucht und erfolgreich abgeschlossen.
Schwester und Hebamme Rebecca Manehanitai besucht seit Januar 2002 den Erwachsenenbildnerkurs: "Adult Learners Trainers Program" am SICHE (SI College of Higher Education) und konnte die Kurskosten von SBD 2'300 und SBD 500 für Schulmaterial (total ca. CHF 700) bisher nicht bezahlen. Das Ministry of Health will das nicht übernehmen, obschon Rebecca später als Lehrerin zur Weiterbildung anderer Schwestern eingesetzt werden soll. Der Verein "Medizin im Südpazifik" unterstützt und finanziert diese wichtige Weiterbildung einer sehr tüchtigen Person.
Der 20-jährige Pattison Taute von der entlegenen Insel Tikopia (Temotu Province) besucht seit Juni 2002 die Nurse Aid School in Malu'u, Malaita. Die Ausbildung besteht aus einem einjährigen Kurs mit anschliessendem Praktikum von sechs Monaten. Ende 2003 wird er als frisch diplomierter Hilfspfleger auf seine Heimatinsel zurückkehren und dort als einzige Medizinalperson arbeiten können. Vorgängig der Nurse Aid School hat er bereits als Volontär drei Monate lang im Malarialabor am Mikroskop gearbeitet und gelernt, Malaria zu diagnostizieren. Die Ausbildungskosten von SBD 2100 (ca. CHF 530) pro Jahr übernimmt der Verein "Medizin im Südpazifik".
Ausbildung künftiger Leiterinnen: Drei begeisterte Krankenschwestern (von links: Mary Loduha, Everlyn Atu, und Nesleen Pentani), die am National Referral Hospital arbeiten, nehmen an einem Kurs für forgeschrittene Pflege (Advanced Nursing) am Solomon Islands College of Higher Education teil. Der Kurs dauert ein Jahr und wird mit einem Diplom für fortgeschrittene Pflege abgeschlossen. Da sie keine staatliche Unterstützung mehr erhalten, können die drei den Kurs nur weiter besuchen, weil sie vom Verein "Medizin im Südpazifik" finanziell unterstützt werden. Unterstützung der Nurse Aid School Munda, Western Province mit Lehrmaterial. Pro Jahr werden 20 Nurse Aids (sie erbringen die medizinische Basisversorgung in Ambulatorien) ausgebildet. Unterstützung der Nurse Aid School Malu'u, Malaita Province mit Lehrmaterial InfrastrukturBau einer Fracture Clinic (Frakturen-Poliklinik) in Honiara Trockenlegung der Korridore: Die zentrale Klimaanlage ist seit Jahren zusammengebrochen und zu Schrott geworden. So wurden in den meisten Räumen (Operationstrakt, Apotheke, Labor etc.) nach und nach individuelle kleine Klimaanlagen behelfsmässig installiert, meistens in Fensteröffnungen, die auf die Korridore hinausgehen. Das Kondenswasser von all diesen Anlagen sammelte sich in Lachen auf dem Boden in all diesen Korridoren, obschon Becken (von den Spitalbesuchern auch gleich als Abfallkübel benutzt) hingestellt wurden. Über das Wochenende, wenn niemand die Behälter leerte, kam es jeweils zu kleineren Überschwemmungen, und das Wasser lief unter den Türen hindurch in die Räume hinein. Ausser Dr. Oberli hat sich niemand über diesen untragbaren Zustand Gedanken gemacht oder etwas dagegen unternommen. Nun wurden von einer lokalen Baufirma unter 22 Klimaanlagen Blechbehälter angebracht, die das Wasser auffangen. Von diesen Behältern wird es durch Leitungen abgeführt. Seither sind die Korridore trocken! Die Kosten betrugen etwa SBD 17'000 (etwa CHF 3'400).
Regenwassertanks (geplant): Wasserversorgung ist im Spital ist ein Dauerthema, da oft kein Wasser aus der Leitung kommt. Regenwassertanks wurden beim Neubau schlicht vergessen, obschon bekannt ist, dass Wassermangel in Honiara, trotz mehr als 3'000mm Regen pro Jahr, ein Problem ist. Dr. Oberli hat nun vorgeschlagen, von allen vier Dächern im Hof der neuen Fracture Clinic das Regenwasser zu sammeln und Aluminiumtanks für total etwa 40'000 Liter zu installieren. Von den Tanks wird das Wasser mit einer Pumpe in das System eingespeist. Das Projekt ist erweiterungsfähig und kostet etwa SBD 75'000 SBD (ca. CHF 14'000 CHF). Containertransporte für gesammeltes Material
Einführung neuer TechnikenEinführen der DHS-Technologie (Dynam. Hüftschraube) für Schenkelhalsfrakturen Know-how Vermittlung
Dr. Dieter Fenner, Volontär aus der Schweiz,
arbeitet hier seit Juni 2001 als Chefarzt der Inneren Medizin.
Dr. Fenner ist Ende Juni 2002 wieder in die Schweiz
zurückgekehrt.
Dr. Christian Himmelberger, Volontär aus der Schweiz, arbeit als Assistenzarzt seit Mitte September 2002 in der Chirurgie. Er wird sechs Monate bleiben. |