Chirurgie auf den Solomon Islands
Warum es sich lohnt, um die halbe Welt zu reisen, um das
Gipsen zu lernen
Viviane von Orelli (Bilder: V. von Orelli)
400000 Insulaner bevölkern die rund 1000 Solomon
Islands - geographisch zwischen Papua Neu Guinea und Fidschi
gelegen. In der Hauptstadt Honiara liegt das nationale
Hauptspital, das die melanesische Bevölkerung versorgt. Der
Chirurge Dr. Hermann Oberli aus der Schweiz leitet seit 9 Jahren
die Chirurgie des Spitals. Er hat landesweit massgeblich zur
Verbesserung der medizinischen Versorgung beigetragen und ist
mittlerweile in der gesamten pazifischen Region eine geachtete
Persönlichkeit. Angeregt durch eine Sendung des Schweizer
Fernsehens über seine Arbeit, habe ich mich spontan um einen
Praktikumplatz in Chirurgie für mein Wahlstudienjahr
beworben.
Ankunft bei den Antipoden
Hitze schlägt mir entgegen, die Feuchtigkeit der Luft ist
erdrückend. Ich verlasse das Flugzeug am Ziel meiner Reise:
Honiara, Hauptstadt der Solomon Islands auf der Insel
Guadalcanal. Die hohen dunkelgrünen Palmen werfen schwarze
Schatten auf die rote erdige Strasse und das Meer im Hintergrund
strahlt dunkelblau. Ich tauche ein in Kontraste und Farben einer
neuen Welt.
Die mitgebrachte Schweizer Schokolade bringe ich unerkannt
durch den Zoll. Statt befürchteter Griesgrämigkeit
strahlt mir ein Zöllner entgegen, der, nachdem er meine
Papiere gelesen hat, fragt, ob ich Dr. Oberlis Tochter sei.
"Nein", gebe ich zur Antwort, "eine Bekannte bin ich."- "Ich
kenne den Doktor, sagen sie doch bitte liebe Grüsse!" Aus
dieser ersten Begegnung lässt sich bereits die - im Verlauf
der Zeit mehrfach bestätigte -Grundstruktur der Solomonen
zeigen: Unkonventionalität, Herzlichkeit und die
Unmöglichkeit von Anonymität.
National Referral Hospital of Solomon Islands
 |
| Neu erhaltene Lebensqualität: Nach 20 Jahren kann
diese Patientin zum erstenmal gehen ohne Schmerzen. Noch ist
sie etwas unsicher, doch täglich wird geübt. |
Kaum eine Stunde ist seit meiner Ankunft vergangen, schon
bringt mich Oberlis Ehefrau Elisabeth, nachdem sie mich gut und
schnell am neuen Ort eingeführt hat, zum eigentlichen Ort
der Handlung: zum Spital. Dr. Oberli winkt uns durch die
Glastüre des Operationssaales entgegen, er ist bereits
steril angezogen und lädt mich ein, ihm bei der gerade
begonnenen Operation zuzuschauen. Am anderen Ende der Welt stehe
ich nun bereits in Grün (beim näheren Hinsehen in alten
Schweizer Ops-Kleidern!) im Operationssaal. Der Raum ist
gekühlt - einer der wenigen Räume mit Klimaanlage, wie
ich später feststelle. Unter den Hauben schauen mir fremde
Gesichter entgegen, interessiert daran, wer diesmal aus der
Schweiz zu ihnen gekommen ist. Auf dem Operationstisch liegt eine
ältere Frau, die kein Englisch, sondern nur Pidgin versteht.
Sie muss etwa 60 Jahre alt sein, eine Greisin für dortige
Verhältnisse. ‚50+' steht auf der Krankengeschichte.
Das genaue Alter weiss niemand, am wenigsten sie selber. Seit 20
Jahren hat sie mit einem gebrochenen Marknagel im Bein gelebt,
der damals ihr gebrochenes Bein hätte stabilisieren sollen.
Es hat sich während der Jahre ein Pseudogelenk gebildet und
ihre Lebensqualität ist durch die dauernden Schmerzen schwer
eingeschränkt. Die beiden Stücke des Marknagels werden
sorgfältig entfernt und mittels einer Metallplatte der
gebrochene Oberschenkelknochen neu zusammengefügt: Eine
lange, komplizierte Operation.
Politische Situation
Es ist Ende November 2001. Eine knappe Woche dauerte die Reise
von Zürich via Bangkok und Brisbane nach Honiara. Eine
politisch sehr interessante Situation erwartet mich. Gelesen habe
ich einiges über den Regierungssturz, der im Juni 2000 den
seit 1978 unabhängigen Pazifikstaat in einen
bürgerkriegsähnlichen Zustand versetzt hat. Das
politische Klima sei ruhiger geworden und das tägliche Leben
wieder ungefährlich, wurde mir im Rahmen meiner
Vorbereitungen vom Ehepaar Oberli versichert. Dennoch wird den
kommenden Neuwahlen der Regierung auf den
krisengeschüttelten Inseln mit grosser Vorsicht begegnet:
Eine Gruppe von internationalen Beobachtern ist mit meinem Flug
angekommen. In der Woche nach meiner Ankunft finden die Neuwahlen
der Regierung statt. Die Hoffnung der Bevölkerung auf eine
Stabilisierung der Situation ist riesig, die Enttäuschung
aber masslos, als am 4. Dezember 2001 ein zuvor wegen (was er
bestreitet) Zahlungen an sich selbst entlassener Minister zum
Premierminister des Landes gewählt wird: Sir Allan
Kemakeza.
Die Realität
Um 8 Uhr ist die Sonne schon so heiss, dass die
Nachtschwestern im Schatten des grossen Mangobaumes vor dem
Spital auf den Bus warten, der sie nach Hause bringt. Sie winken
mir zu - schon nach kurzer Zeit bin ich als einzige weisse
Studentin bekannt im Spital. Eine reife Mango fällt vom
Baum. Sie wird mir freundlich überreicht. Ich esse die von
der Sonne gewärmte Frucht und unterhalte mich mit den
Schwestern, bevor ich schliesslich den Raum betrete, in dem das
‚Surgical Meeting', der Morgenrapport der Chirurgen,
stattfindet. Es ist herrlich, so den Tag zu beginnen. Die
winterliche Schweiz ist in Gedanken kaum mehr zu
rekonstruieren.
Die Notfälle der Nacht werden vom diensthabenden Arzt
vorgestellt und die Operationen des Tages diskutiert. Die
wichtigste Frage lautet: Ist der Anästhesist da? Die
wirtschaftlich äusserst prekäre Lage der Solomon
Islands und damit die schlechte Bezahlung oder sogar das
Ausbleiben der bescheidenen Löhne hat auch das
Nationalspital schwer geschädigt. Junge Ärzte bleiben
fern, wer es einigermassen vermag, verlässt das scheinbare
Paradies seiner Herkunft, wandert aus in andere Pazifikstaaten
oder gar nach Australien. Aktuell teilen sich zwei
Anästhesisten den Dienst. Eine Assistentin ist soeben nach
Fidschi gereist für eine Weiterbildung. Auch sie will vor
dem befürchteten Zusammenbruch des Inselstaates das Land
verlassen haben. In Fidschi Fuss zu fassen ist ihr Ziel - dort
hat sie studiert und die Herausforderung des Auswanderns
kennengelernt.
Der Anästhesist kommt, allerdings eine Stunde zu
spät, er musste seinen Sohn zur Schule bringen. Alle sind
froh, dass er da ist. Die lange Operationsliste wird
geprüft. Wen kann man allenfalls auf den nächsten Tag
verschieben? Es werden nur die Notfälle behandelt zur Zeit.
Das Arbeitspensum ist ohnehin randvoll. Wunscheingriffe wie die
Operation eines Leistenbruches werden auf später verschoben.
Jetzt gilt es durchzuhalten. Die Erinnerung an die
Verhältnisse vor dem Putsch und die Hoffnung auf eine
bessere Zukunft hält Schwestern und Ärzte zusammen. Die
Stimmung ist dennoch gut. Es wird viel gelacht. Bei der Mehrzahl
der Operationen kann ich assistieren. Ich bin dabei, wo immer es
möglich ist. Mit Dr. Oberli und den einheimischen
Assistenten Dr. Jack und Dr. Patrick lerne ich viel. Sei es bei
der Amputation eines diabetischen Fusses oder bei einer
Bauchoperation, die letzte Naht ist meine Aufgabe. Von Mal zu Mal
geht es besser. Die Hygienevorschriften sind streng, und
während meiner Zeit gibt es trotz vergleichsweise
bescheidener Verhältnisse keine einzige postoperative
Infektion.
Ich habe Einblick in alle Departemente des Spitals:
Gynäkologie, Innere Medizin und Pädiatrie leiden wie
auch die Chirurgie an Ärztemangel. Von 30 Ärztestellen
sind zurzeit knapp 20 besetzt. Man ist froh um jede Hilfe. Auch
die Innere Medizin wird zurzeit von einem Europäer geleitet:
Dr. Dieter Fenner aus der Schweiz ist für ein Jahr mit
seiner Familie hergereist. Es ist schwierig, die einheimischen
Ärzte zur Hilfe im eigenen Land zu motivieren.
Chefvisite
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| Dr. Oberli und die Physiotherapeutin auf der Visite |
Der Montag morgen ist ganz den Abteilungen gewidmet:
Chefvisite. 30 Frauen und 30 Männer liegen in der
chirurgischen Abteilung. Ein Raum für die Männer, ein
Raum für die Frauen. Der Ventilator surrt. Geduldig liegen
die Patienten da. Sorgfältig werden Laborwerte geprüft,
Gipse kontrolliert und der Verlauf einer Frakturheilung anhand
von Röntgenbildern überprüft.
Am Schluss steht die Visite der Kinder: 18 liegen im
chirurgischen Bereich der Kinderklinik. Es geht schon gegen
Mittag, alle sind müde und tragen Schweissperlen auf der
Stirne. Die Kinder werden von den Schwestern beim Spielen auf dem
Boden unterbrochen, sie sollen auf ihren Betten bereitliegen,
wenn wir kommen. Für kurze Zeit können so die Patienten
von deren Geschwistern oder Freunden unterschieden werden. Die
Schlafmatten der hier wohnenden Eltern werden zusammengerollt und
unter den Betten verstaut, die Körbe mit Bananen und Ananas
zur Seite geschoben. Gespielt und gegessen werden kann nachher
wieder. Jetzt heisst es, den ‚Doctors' die gebrochenen und
gegipsten Arme oder den Bewegungsumfang des kranken
Hüftgelenks zu zeigen. Vier Stunden dauert die ganze Visite,
dies bei über 30 Grad und einer sehr hohen
Luftfeuchtigkeit.
Bei Mary in der Cafeteria des Spitals gibt es danach einen
kühlen Drink, eine Scheibe Ananas und Papaya. Dies reicht in
der Hitze. Nach dem Essen habe ich Zeit für den
administrativen Teil der Abteilungsarbeit: Die Bemerkungen von
Dr. Oberli müssen in die Krankengeschichten der Kinder
eingetragen und die Austritte der gesunden Patienten veranlasst
werden.
Surgical Pediatric Department
Nach etwa drei Wochen Mitarbeit bietet Dr. Oberli mir an, die
Führung der chirurgischen Kinderabteilung zu
übernehmen. Äusserst gerne nehme ich an. Ich bin zum
Beispiel dafür verantwortlich, dass Gabriel seine
Antibiotika gegen eine schwere Knochenentzündung durch die
Vene und nicht aus Mangel an Kanülen in Tablettenform
erhält, ich erneuere die Gipsverbände, entleere kleine
Eiterabszesse, versorge Brandwunden oder kontrolliere die
Laborwerte für die Operation des nächsten Tages. Oft
bleibt mir der Gang ins Labor nicht erspart. Die Werte
müssen selber geprüft werden. So geht es mit vielen
Verordnungen: Es reicht nicht, den Auftrag mündlich oder
schriftlich mitzuteilen. Bleibe ich nicht letzte kontrollierende
Instanz, werden die Verordnungen oft nicht ausgeführt. Dies
ist keineswegs mit bösem Willen oder Vergesslichkeit zu
erklären, sondern vielmehr aus Unverständnis über
die Wichtigkeit einer Sache.
Ich bin täglich im Spital, auch samstags und sonntags
mache ich eine Visite ‚meiner' Abteilung.
Mit der Zeit lerne ich ein wenig Pidgin, um mich mit den
Eltern und Kindern besser verständigen zu können. Neben
Englisch und Pidgin reden alle Solomon Islanders eigene
Stammessprachen. Es gibt heute noch über 70 Sprachen auf den
Solomon Islands. So ist es nicht erstaunlich, dass Englisch nicht
allen geläufig ist.
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| Da ist Anthony, der an Weihnachten beim
Bäumeschneiden vom Dach gefallen ist und sich beide Arme
gebrochen hat. |
Betty ist in eine 5 Meter tiefe Toilette
gefallen
und hat sich den Unterkiefer zweimal gebrochen. |
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Jenny ist ein sechsjähriges Mädchen
mit einem Vollbild von Rachitis. Noch ist unklar, wie diese
Krankheit in dieser sonnenreichen Gegend zu Stande kommt. Ich
werde beauftragt, der Sache nachzugehen. Es muss ein Defekt
auf Rezeptorebene des Vitamin D sein. Immer noch warten wir
auf die Resultate der nach Brisbane gesandten Blut- und
Urinproben. Ohne Diagnose kann auch nicht mit einer
Behandlung begonnen werden. Hier ist sehr viel Geduld
angesagt. Für alle Beteiligten. |
‚Fracture Clinic' und Telepathologie
Dr.Oberli ist landesweit bekannt für seine
allgemeinchirurgische und orthopädische Tätigkeit. In
verschiedener Weise geht er in die Geschichte dieses
Inselarchipels ein. "Weisst Du, wie das Kind dieses Mannes
heisst", fragt er mich einmal auf der Visite eines Mannes, der
schon über 7 Monate im Spital liegt und unterdessen Vater
wurde. ‚Hermann?' frage ich lachend. "Nein", sagt er,
"Oberli, aber mit Vornamen, und es ist nicht das erste Kind der
Solomonen, das so heisst!"
Seit bald 9 Jahren leitet Oberli das chirurgische Departement
des Spitals und sorgt für den gesamten materiellen
Unterhalt. Er ist ein Allrounder. Jüngste Projekte sind sein
Telepathologie-Labor zur Online-Befundung von Gewebeproben und
der Neubau der ‚Fracture Clinic'.
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| Gipsen in der Fracture Clinic |
Der Frakturnachbehandlung sind im Wochenplan der Chirurgie
zwei ganze Nachmittage gewidmet. Bis zu 60 Patienten stürmen
dann jeweils den aus allen Nähten platzenden kleinen Raum,
in dem bis zur Fertigstellung des Neubaus die Patienten behandelt
werden. Ich lerne hier, Röntgenbilder zu beurteilen,
Frakturen nomenklatorisch einzuordnen und vor allem werde ich zum
ersten Gipser des Spitals erkoren. "Wie viele Gipse hast du nun
schon gemacht?" lautet die tägliche Frage. Oberli kann es
kaum fassen, dass an der Uni nicht einmal mehr ein Gipskurs
angeboten wird. Die Indikationen für eine
Lungentransplantation scheinen wichtiger zu sein für einen
Mediziner in der westlichen Welt. "Weisst Du, wie viel Prozent
der Weltbevölkerung eine Lunge transplantiert erhalten? Was
Ihr lernt, ist elitäre Spitzenmedizin." "Heute kann einer
Arzt werden, ohne je eine Geburt gesehen zu haben geschweige
denn, einen Gips angelegt zu haben", unterrichtet er die
erstaunten Schwestern. Diese lernen bereits in ihrer Ausbildung
beides. Auf abgelegenen Inseln sind sie oft die einzigen Personen
mit medizinischer Erfahrung. Die einheimischen Medizinstudenten
lernen schon während des Studiums, Kinder per Kaiserschnitt
auf die Welt zu bringen und entzündete Blinddärme zu
operieren.
Vergleiche sind müssig, die Welten sind zu verschieden.
Die Erfahrung ist einzigartig. Es ist der Wunsch nach dieser
vielseitigen Medizin, der viele junge westliche
Schulabgänger dazu bewegt, sich für dieses Studium zu
entscheiden. Allzu oft werden sie im Verlauf der Ausbildung
enttäuscht, der initiale Enthusiasmus geht unter in einem
Klinikalltag, der sehr wenig mit dem ursprünglichen Bild der
Arbeit eines Arztes zu tun hat. Es ist gefährlich, die
Arbeit in einem Entwicklungsland zu idealisieren. Dies ist
keineswegs meine Absicht. Im Gegenteil, durch das Leben und
Arbeiten in diesem komplett anderen Umfeld wurden mir die
Schwierigkeiten beim Zusammenprallen von zwei Kulturen sehr klar
vor Augen geführt. Ein Beispiel: In einer Nacht werden 40
Liter Isopropylalkohol, gerade erst per Container von der Schweiz
angekommen und bestimmt für das Pathologie-Labor des
Spitals, geklaut und anschliessend wahrscheinlich getrunken. Das
ist sehr frustrierend für alle, die sich einsetzen. In
diesem Fall Dr. Oberli. Die Hilfe wird nicht genügend
geschätzt von der lokalen Bevölkerung. Sie wird sehr
schnell zur Selbstverständlichkeit. Es ist eine grosse
Kunst, den Mittelweg zwischen Hilfe und Verwöhnung zu
finden.
Marovo Lagoon - im Westen der Solomon Islands
Die letzten zwei Wochen meines Aufenthaltes verbringe ich zwei
Flugstunden westlich von Guadalcanal: Ferien sind angesagt. Schon
der Flug über die Marovo Lagune mit ihren vielgestaltigen
kleineren und grösseren Koralleninseln ist einzigartig. Als
einzige Touristin der Region tauche ich in weltschönsten
Korallenriffen des unzerstörten Südpazifiks und
übernachte in Blätterhäusern auf kleinsten
palmenbewachsenen Inseln ohne Strom und Telefon. Einziges
Transportmittel ist das Kanu. Ein vergessenes Paradies umgibt
mich hier, das der englische Schriftsteller James Michener zu
Recht als achtes Weltwunder bezeichnet hat. Die Begegnungen mit
den Einheimischen gehören mit zum Eindrücklichsten, was
ich je erlebt habe.
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| Marovo Lagune - Westen der Solomon Islands |
Transportweg Wasser
Transportmittel Kanu |
© April 2002 V. von Orelli
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